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| * A BETTER TOMORROW (City Wolf): John
Woo`s Gangsterdrama um Freundschaft, Verrat und Ehre
zählt zu den Klassikern des Genres und machte seine
Stars Chow Yun-Fat, Ti Lung und Leslie Cheung weltweit
bekannt. Und auch nach über 10 Jahren hat der Film seine
Wirkung nicht verloren und bietet eine hervorragende
Mischung aus emotionalen Momenten und einzigartig
choreografierten Gewaltszenen. Die alte deutsche
Videofassung ist - im Gegensatz zur TV-Austrahlung - in
den Actiontszenen ungekürzt, eine Szene mit einem
Kinderchor und der Abspann fehlen allerdings. Zudem ist
bei der Videofassung der Vorspann entsetztlich
eingeblendet. Neuere Video und DVD-Auflagen in England, Deutschland und
USA sind selbstverständlich ungeschnitten. (1986) |
* A BETTER TOMORROW 2 (City Wolf 2): Für die Fortsetzung des
Erfolgsfilms versammelte der Regisseur noch einmal alle
Darsteller des ersten Teils und lieferte nicht nur einen
ebenbürtigen Nachfolger, sondern auch den ultimativen Showdown
des "Heroic Bloodshed`- Genres. Die deutsche TV- und Videofassung von
VMP ist geschnitten, die GB-Fassung und deutsche Neuauflage sind ungekürtzt.
Ferner gibt es mittlererweile diverse uncut DVD-Auflagen. (1987)
* A BETTER TOMORROW III - LOVE AND DEATH IN SAIGON (Hexenkessel
Saigon): Der von Tsui Hark inszenierte dritte Teil ist nicht als
Fortsetzung, sondern als eine Art Prolog zu betrachten: In Saigon
werden während des Vietnamkrieges Chow Yun-Fat und Tony Leung
unter den "Fittichen` einer wahren Killer-Lady (Anita Mui)
zu entschlossenen Kämpfern. Solide inszeniert, aber nicht mit
seinen Vorgängern zu vergleichen. Die deutsche Videofassung ist
in der Gewaltszenen ungekürzt, entbehrt aber diverse
Handlungssequenzen, die in der britischen Fassung enthalten sind.
Die Taiwan-Fassung ist diesbezüglich allerdings noch länger und ist auch
auf der chinesischen DVD enthalten.
(1989)
* THE ACCIDENTAL SPY: Jackie Chan als Spion wider Willen, der unter
anderem in der Türkei einem offensichtlich zu Kriegszwecken missbrauchten
Krebsserum nachjagt. Obwohl zahlreiche Chan-typische Actionszenen vorhanden
sind, hinterlässt der Film als etwas unausgegorener Mix zwischen
Comedy und ernster Action einen zwiespältigen Eindruck - zumal die
Geschichte für einige Hänger sorgt und manchmal schlecht getimed scheint.
So fliegt der Hauptschurke beispielsweise im Finale beinahe beiläufig
aus dem Rennen und der Film widmet sich noch einer ebenso langen wie aufwendigen,
deutlich bei SPEED geklauten Actionsequenz, die zwar nett anzusehen ist, mit
der eigentlichen Handlung aber eigentlich gar nichts zu tun hat. Vom Schurken indes
ward niemehr gehört. Also, Unterhaltung ist zwar garantiert, aber eben mit
einigen Längen und deutlich hinter den Möglichkeiten, die ein solcher Darsteller und ein
solches Budget eigentlich bieten. (HK 2000)
* A HERO NEVER DIES: Leon Lai und Lau Ching Wan sind eigentlich Todfeinde.
Seitdem sich ihre Bosse vor einem Jahr die Vernichtung des Anderen geschworen haben,
sind die Beiden mit ihren Gefolgsleuten schon etliche Male aneinandergeraten, viel
Blut ist geflossen und viele mußten sterben. In ihrem Innersten haben die beiden,
die sich im Grunde gar nicht so unähnlich sind, aber auch Respekt für den anderen
entwickelt. So kommt es, daß eine verabredete "Aussprache" in einer Bar
nicht in einem blutigen Shootout, sondern in einem spielerischen "wie mach ich das Glas des anderen
kaputt, damit dieser nicht zum trinken kommt" endet. Doch schon wenig später treffen die beiden in Thailand
erneut aufeinander und diesmal sprechen wieder die Waffen. Beide werden schwerstens verwundet und scheinen von der
Bildfläche verschwunden. Ihre Bosse aber haben inzwischen Frieden geschlossen haben und wollen von vergangenen
Kriegen und den damit verbundenen Personen nichts mehr wissen. Mit dem Auftauchen des nun im Rollstuhl
sitzenden Lau Ching Wan haben sie aber nicht gerechnet ... Jonnie To als Regisseur und Produzent, Leon Lai und
Lau Chin Wan vor der Kamera, da kann eigentlich nichts schiefgehen! Und das tut es auch nicht, "A Hero never dies" ist
ein bildgewaltiges Bloodshed-Drama mit Top-Besetzung, bei der der Regisseur zwar auf Dialogpassagen weitgehend verzichtet,
trotzdem -oder gerade deshalb - aber eine große Geschichte erzählt. Absolut empfehlenswert. (HK1998)
* ABOVE THE LAW (Tage des Terrors): Zwei Cops (Yuen Biao &
Cynthia Rothrock) kämpfen gegen Verbrecher in den eigenen
Reihen. Ein harter Cop-Thriller mit gut gemachten Kampfszenen.
Die deutsche Video-Fassung ist leicht gekürtzt, die GB-Fassung
ist ungeschnitten. Allerdings gibt es von dem Film auch noch eine
Fassung für den asiatischen Raum, die andere Szenen (Rothrock's
Tod) beinhaltet und härter als die Fassung für den westlichen
Markt ist. Ideal: die HK-DVD enthält beide Fassungen des Films! (1986)
* ADVENTURERS, THE (Cover Hard III): Zwanzig Jahre nach der Ermordung seiner Eltern in Kambodscha will Andy Lau - inzwischen Kampfpilot mit anhaltenden Rachegedanken - endlich den Schuldigen, einen einflußreichen Gangsterboss, zur Rechenschaft ziehen. Der Anschlag aber mißlingt und nur dank der Frau (Rosamund Kwan) des Mörders, die ihren Mann selbst gerne tot sehen würde, gelingt Andy die Flucht. Auf Anraten seines Onkels (David Chiang) entschließt er sich daraufhin, mit dem CIA zusammenzuarbeiten. Schwachstelle des Gangsters scheint dessen in Amerika lebende Tochter (Wu Chien-lien) zu sein, die den als Gangster mit fingierter Vergangenheit auftretenden Andy Lau sogleich in ihr Herz schließt. Als schließlich gar die Hochzeitsglocken läuten, scheint Andy dem Ziel seiner Rache nahe ... wären da nicht eine inzwischen eifersüchtige Rosamund Kwan, Gewissensbisse gegenüber derr Frischvermählten und der Plan ihres Vaters, Andy zugunsten eines Waffengeschäftes zu opfern. Was nach einer epischen Rachestory mit viel Dramatik klingt, läßt einen trotz der Darsteller leider weitgehend unberührt. Schuld daran ist neben dem einfallslosen Skript die unmotivierte Regie Ringo Lam's, der mit zahlreichen Filmen bewiesen hat, daß er es auch deutlich besser kann. "The Adventurers" wirkt wie ein Flickwerk, dessen Einzelteile alle schon mal besser dargewesen sind: Daß Andy Lau Jet-Pilot ist, scheint z.B. nur deshalb von Nöten, damit man ihm im Finale die halsbrecherische Verfolgung des Schurken mittels eines Hubschraubers abnimmt. Der Angriff auf das Lager des Waffenhändlers ist ein mäßiger Aufguß der spektakulären Szenen aus "Bullet in the Head". Und die eingestreuten politischen Aspekte wirken nicht nur aufgesetzt, sondern am Ende - wenn Andy mit dem Ochsen durch die wieder grünen Wiesen in Kambodscha läuft - eher peinlich. Immerhin gibt es ein paar heftige, RingoLam-typische Gewaltausbrüche zu bewundern - und eine Rosamund Kwan, die sich hier nicht ganz so harmlos-süß wie gewohnt gibt. Zur deutschen Titelschmiede kann man nur eins sagen: Zum Glück wurden bislang keine weiteren Ringo Lam-Filme von Splendid Video vertrieben, sonst hätten wir sicherlich schon weitere Teile einer "Cover Hard"-Serie, die es eigentlich nicht gibt. (HK 1995)
* ADVENTURE SANDSTORM, THE (Die Todeskaravane der Shaolin): Wang
Yu auf der Suche nach den Mördern seines Vaters, der mit fast
allen Anhängern in der Mongolei einem Hinterhalt zum Opfer fiel.
Ein auch in der deutschen Fassung äußerst harter Eastern vor
ungewohnter Kulisse.
* A LAMB IN DISPAIR: Ein 25-facher Vergewaltiger und Mörder, den Dank geistiger Unzurechnungsfähigkeit
die Polizei nicht dingfest machen kann (?), kehrt aus den USA nach Hongkong zurück, wo
ihm ein Reporter (Anthony Wong) und die Polizei so lange die Hölle heiß macht, bis er dann
tatsächlich auch wieder rückfällig wird. Klingt nach gutem Cat.III-Stoff für die
Hartgesottenen, doch leider nehmen den Großteil des Films pseudokritisches Psychologiegeschwafel
und klischeebeladene Rückblenden in die naürlich schwere Kindheit des Psychopaten ein.
Die vergleichsweise wenigen spekulativen Sex- und Gewalteinlagen sind aufgrund starker Zensureingriffe
nur noch rudimentär vorhanden. Wenn am Ende dann noch alle Beteiligten ein wahres Kasperletheater
aufführen, um den Schizo zu verwirren, anstatt mit einem Schuß dem Ganzen ein Ende zu setzen,
dürfte auch der hartgesottenste Cat.III-Fan erkennen, daß es das Alles schon mal besser gab.
(HK 1999)
* ANGEL ENFORCERS: Eine weibliche Spezialeinheit (u.a. Sybelle
Hu) lehrt die Gangster das Fürchten. Ein eher mäßiges
Kampfspektakel, das sein Vorbild nicht erreicht, Fans aber
kurzweilig unterhalten mag. Die alte deutsche Videofassung ist
ungekürtzt (und selten).
* ANGEL HEART: Nein, weder Mickey Rourke noch der Teufel geben sich hier ein Stelldichein.
Vielmehr handelt es sich hier um ein Drama, in dem ein Mann aus dem gefängnis zu seiner
Jugendliebe (Vivian Hsu) zurü:ckkehrt. Obwohl der inzwischen ein anderer schöne Augen macht, gewinnt er
sofort ihre Liebe zurück und die beiden heiraten. Dennoch sind Konflikte vorprogramiert, denn
so ganz ohne Knacks hat der Ehemann den Knast leider nicht überstanden... Drama mit Erotikeinlagen (Cat.III)
von Vivian Hsu. Besser, als man es auf den ersten Blick erwartet, aber trotzdem eher für Viel-Seher oder Fans der Darstellerin.
* ANGEL HUNTER: Ein Sozialarbeiter (Lau Ching Wan) versucht,
durch Todesfälle von Schulmädchen aufmerksam geworden, einer
Sekte unter der Führung von Anthony Wong das Handwerk zu legen.
Was allein schon aufgrund der Besetzung (es spielen des weiteren
Carrie Ng und Vivian Chow) recht interessant klingt, entpuppt
sich leider als ein größtenteils langatmiger Genre-Mix. Erst im
letzten Drittel geht es dann auch mal heftiger zur Sache - das
ist aber leider nicht genug. (1991)
* ANGEL OF VENGEANCE: Ein durchschnittlicher Action-Krimi, um die
Vorgänge in einem Bordell herum angesiedelt. Bei den zahlreichen
Prügeleien dabei: Yukari Oshima.
* ANGELS (Iron Angels): Ein Team weiblicher Agentinnen (u.a. Moon
Lee und Elaine Liu) im Kampf gegen ein brutales
Verbrechersyndikat unter Führung von Yukari Oshima. Ein harter,
temporeich inszenierter Action-Film, Vorbild einer endlosen Reihe
ähnlich konzipierter Filme. Die deutsche Ascot-Videofassung ist gekürzt,
die GB-Fassung ungeschnitten. (1988)
* ANGELS 2 (Iron Angels 2): Erneut ziehen die Angels Moon Lee
& Elaine Liu in den Kampf, diesmal gegen einen im
Dschungelhausenden Drogenbaron. Eine dank eines spektakulären
Finales gleichwertige Fortsetzung des Erfolgsfilms "Angels`.
Die deutsche Ascot-Videofassung ist ungeschnitten. (1989)
* ANGEL TERMINATOR 2: Action um eine weibliche Polizistin (Yukari
Oshima). Ordentlich Haudrauf-Action in Angel-Manier, wenn auch nicht
sonderlich aufwendig oder spektakulär.
* ANGRY GUEST, THE (10 gelbe Fäuste für die Rache): Shaw
Brothers Stars Ti Lung und David Chiang auf der Suche nach einem
Mädchen, das von der Yakuza entführt wurde. Nach zahlreichen
Prügeleien kommt es auf einer Baustelle schließlich zum
Showdown. Anders als die meisten hierzlande bekannten Eastern des
Regisseurs Chang Cheh spielt "The Angry Guest" in der
modernen Zeit. Ein billiger 70er-Jahre Soundtrack, schlechte
Frisuren und ausführliche Stadtrundfahrten im heutigen Japan
können da leider weniger überzeugen, als die stilisierten
Todesbalette vor den zeitlosen, meist künstlich anmutenden
Kulissen eines mittelalterlichen Chinas, in denen die
Auseinandersetzungen ganz andere Dimensionen anzunehmen
vermochten. Kompromißbereite Eastern-Freunde können allerdings
über derartige Schwächen hinwegsehen und werden mit zahllosen
Kampfszenen der Stars und im Finale mit reichlich Kunstblut Marke
Shaw Brothers belohnt. Die holländische Fassung ist uncut, aber
in unschönem Vollbild. (HK 1972)
* ARMOUR OF GOD (Der rechte Arm der Götter): Jackie Chan spielt
in dem von ihm auch selbst inszenierten Film einen Abenteurer,
den die Jagd nach einer jahundertalten Waffe quer durch Europa
führt. Ein unterhaltsames Abenteuer, das allerdings durch seine
Fortsetzung in jeder Hinsicht übertroffen wurde. Die deutsche Videofassung
von New Vision ist an mehreren Stellen (Handlung) cut. (1986)
* ARMOUR OF GOD PART 2 (Mission Adler): Erneut unter eigener
Regie macht sich Jackie Chan diesmal auf die Suche nach einem
angeblich in einer geheimnisvollen Wüstenbasis versteckten
Goldschatz der Nazis..Ein außergewöhnlich aufwendige
Hongkong-Produktion voll spektakulärer Action und Humor, die
einen Vergleich mit Indiana Jones keinesfalls zu scheuen braucht.
(1991)
* ASHES OF TIME: Bei einem zurückgezogen in der Wüste lebenden,
für Geld tötenden Schwertkämpfer (Leslie Cheung) kreuzen sich
die Wege und Schicksale verschiedener Menschen. Wong Kar-Wai
liefert hier ein ebenso brilliantes wie ungewöhnliches Drama im
Martial-Arts-Gewand, starbesetzt mit Tony Leung Kar-Fai, Tony
Leung Chiu-Wai, Brigitte Lin, Jackie Cheung & Maggie Cheung.
(1994)
* ASIAN CONNECTION: Als ein über einen Undercovercop
eingeleitetes Drogengeschäft in einem Disaster endet und der
Gangster sich mit 5 Mio. Dollar aus dem Staub macht, werden die
verantwortlichen Cops (Danny Lee und Michael Chow) nach Taiwan
geschickt um dort Informationen über den Drogenring zu sammeln.
Es dauert nicht lange und den beiden steht auch dort das Wasser
bis zum Hals. Ein aufwendiger und spannender Thriller mit einigen
harten Actionszenen. Gute Unterhaltung, die eine Quasi-Fortsetzung
("City Cop") nach sich gezogen hat. Die HK-Fassung ist
angeblich in punkto Gewalt leicht gekürzt - auffallen tut es aber nicht.
(1995)
* ASSASSIN, THE (The Assassin): Ein junger Mann wird von einem
grausamen Eunuchen von seiner Geliebten (Rosamund Kwan) getrennt.
Nach grausamer Folter erkennt der Eunuch dessen Talent im
Anrichten von Blutbädern und läßt ihn zum Killer für
besondere Aufträgeausbilden.. Furios inszenierte
Schwertkampf-Action mit extremen Härten. Die deutsche Fassung
ist stark geschnitten, in der im Gegensatz zur HK-Fassung
untertitelten Taiwan-Fassung fehlt eine Dialogszene von mehreren
Minuten. Eine deutsche DVD-AUflage von Laser Paradise ist ungeschnitten,
aber leider im Vollbild. Inzwischen ist in den USA und Hongkong ebenfalls eine
ungeschnittene Version in Widescreen erschienen. (1993)
| * AS TEARS GO BY (As Tears go by): Andy Lau und Jackie Cheung kämpfen als Brüder im Triadensumpf von Kowloon um Anerkennung und schließlich um das nackte Überleben. Ein hartes, hervorragend fotographiertes Frühwerk von Wong Kar-Wai (Chungking Express), ein pessimistisches Drama, das zu den besten seiner Art zählt. Mit Maggie Cheung & Alex Man. Inzwischen gibt es auch eine HK-DVD (uncut) und eine deutsche DVD ist angekündigt. Am Rande eine Anmerkung: im Kino war in Deutschland im Film der Song 'Take my Breath away' auf dem Soundtrack durch ein anderes Lied ersetzt worden - bei den TV-Ausstrahlungen war dann wieder der Originalsoundtrack zu hören. (1988) |