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* BAMBOO HOUSE OF DOLLS (Das Bambuscamp der Frauen): Die Marter einiger Frauen in einem
japanischen Gefangenenlager, von denen einige etwas von einem verborgenen Schatz.zu wissen
scheinen. Eine krude Mischung aus Sex & Gewalt aus den Studios der Shaw
Brothers! Die deutsche Fassung ist geschnitten, die NL-Fassung anders geschnitten. (HK
1973)
* BAREFOOT KID, THE: Ein barfüßiger junger Mann (Aaron Kwon) findet bei einer Färberin
(Maggie Cheung) und derem Freund (Ti Lung) Arbeit, wird jedoch durch deren Feinde bald zum
Einsatz seiner Kung-Fu-Künste gezwungen. Ein hervorragend gespielt und inszenierter, ans
Herz gehender Martial Arts Film von Johnny To. (HK 1993)
* BATTLE ROYALE (Battle Royale): In der Zukunft hat sich die japanische Gesellschaft eine
besondere Art der Maßregelung ihrer aufmüpfigen Jugend ausgedacht. Eine ausgewähl;lte Klasse
von Schülern muss auf einer Insel unter den Augen von Mr. Beat Takeshi mit Rucksack und Waffe ausgerüstet
solange gegeneinander kämpfen, bis es nur noch einen Überlebenden gibt - ansonsten müssen alle sterben.
Während die einen zu verzweifelten bis eiskalten Killern mutieren, versuchen andere, gemeinsam einen anderen
Ausweg aus der Situation zu finden. Von der Idee und in der Umsetzung gleichermaßen drastische Vision, die den Zuschschauer
mit äußerster Intensiät trifft und in den Bann zieht. Aber auch wenn sich die Gewalt im Film immer schockierend und nie verherrlichend
präsentiert, wandert der Film auf einem schmalen Grat, ist doch eben genau die im Film gezeigte (und kritisierte) Gewalt für viele der Kaufreiz für ein solches Werk.
Bislang als DVD aus HK und England jeweils ungeschnitten erschienen, eine deutsche DVD erscheint im Juni 2002 von Kinowelt. (J 2001)
* BEACH OF THE WAR GODS (Die Todesbucht der Shaolin): Wang Yu verteidigt ein Dorf gegen
eine heranrückende Streitmacht der Japaner. Wang Yu-typischer Patriotismus in einem recht
aufwendigen Schwertkampf-Spektakel. Die deutsche Fassung von New Vision sieht intakt aus.
(HK 1980)
BEAST COPS: Keine sehr clevere Idee von Cop Anthony Wong, seinen neuen Vorgesetzten
Michael Wong bei sich zur Untermiete einziehen zu lassen. Denn während Wong es mit mit den
Grenzen zwischen Gut und Böse nicht ganz so genau nimmt und Kontakte zur Unterwelt (vertreten u.a.
durch Roy Cheung) pflegt, ist sein neuer Mitbewohner eher von der peniblen Sorte ... Nach FIRST OPTION
und OPTION ZERO kommt hier also der nächste Vertreter von Gordon Chans Polizeireihe. Die Action ist
diesmal auf ein Minimum reduziert, die beiden hier aufeinandertreffenden, unterschiedlichen Charaktere und
ihr Alltag/ihre Entwicklung stehen im Zentrum des Films. Das mag Actionfans abschrecken, tatsächlich hat sich dieser
Film aber im Vergleich zum Vorgänger formal wie inhaltlich noch einmal weiterentwickelt - auch wenn die (seltenen) Szenen,
in denen die Darsteller sich direkt an die Kamera (den Zuschauer) wenden Geschmackssache sind und die letzte
Einstellung nicht ganz konsequent erscheint. Anthony Wong darf zudem endlich mal wieder zeigen, daß er auch
jenseits von Menschen brutzelnden Psychos überzeugende Charaktere darstellen kann.
Ein gutes, hartes Drama im Polizeimilieu. (HK 1998)
* BEASTS, THE (aka FLESH AND THE BLOODY TERROR): Eine Gruppe Jugendlicher gerät beim Campingausflug an eine Gruppe degenerierter Herumtreiber. Natürlich kommt
es zur Katastrophe: eines der Mädchen wird von den Zurückgebliebenen vergewaltigt, der Freund stirbt bei der Verfolgung der
Täter. Während das Vergewaltigungsopfer fortan in der Psychatrie ein tristes Dasein führt und die Zahnbürste in der
Kloschüssel wäscht, schnappt sich der Vater ein zurechtgeschliffenes Blech und macht sich zum Tatort auf ... Primitif brutales Machwerk, daß thematisch an
Wes Cravens LAST HOUSE ON TE LEFT (Mondo Brutalo) erinnert. Trotzdem oder genau deshalb: wer sich ab und an auch mal in solch niederen Regionen suhlen möchte, ist
mit dem Film nicht schlecht beraten. Viel Terror und Gewalt lassen kaum Langeweile, dafür aber eine ziemlich kranke Atmosphäre aufkommen - bei gängigen Horrorwerken
ja eher die Ausname. Mit Kent Cheng in einer frühen Rolle, die HK-Fassung ist vermutlich geschnitten. (HK 198?)
* BEAUTY INVESTIGATOR (Lady Hunter): Zwei weibliche Cops (Yukari Oshima & Moon Lee)
ermitteln im Zuhältermilieu. Harter Martial-Arts-Krimi mit zwei der schlagkräftigen
Leading Ladies des HK-Kinos. Die deutsche Videofassung ist etwas gekürtzt. (HK 1992)
* BEST OF BEST, THE: Jackie Cheung, Mitglied einer Speizialeinheit, verliebt sich in die
Tochter (Christy Chung) eines skrupellosen Gangsters, der diese Liaison auf keinen Fall
dulden will und ihm und seinem Vater alsbald seine Schergen auf den Hals hetzt. Sicherlich
hätte das Ganze temporeicher und mitreißender inszeniert werden können, aber immerhin
bietet der Film soliden Durchschnitt mit einigen recht blutigen Schießereien. (HK 1992)
* BEST OF THE BEST 2 (Trained to Fight - Best of the Best): Nachdem bei einem mißglückten Einsatz gegen Waffenhändler Hongkongs Elite-Polizei-Teams fast vollständig aufgerieben worden sind, muß schnell für Ersatz gesorgt werden: Unter den strengen Augen von Aufseher Roy Cheung wird innerhalb von 2 Wochen (!) aus bestehenden Polizeikräften eine neue Einheit (aus)gebildet, die am Ende dann noch in einem Einsatz gegen Rebellen in einen vietnamesischen Flüchtlingslager (ja, es sind die Schurken vom Anfang) ihr Können unter Beweis stellen kann. Ein recht ordentlicher Anfang, ein mit den üblichen Klischees beladener und deshalb nicht allzu interessanter Ausbildungspart und ein mäßiges Finale machen aus diesem Film, der übrigens nichts mit dem ersten Teil zu tun hat, zu einem erträglichen, aber keinesfalls empfehlenswerten Zeitvertreib. Die deutsche Fassung ist geschnitten. (1996)
* BEYOND HYPOTHERMIA (Beyond Hypothermia): Wu Chien-Lien als wortwörtlich unterkühlte
Killerin, die sich zum ahnungslosen Besitzer (Lau Ching Wan) eines kleinen Lokals
hingezogen fühlt. Ein ungünstiger Moment, den genau zu diesem Zeitpunkt hat sich ein
japanische Leibwächter ihres letzten Opfers vorgenommen, sie zur Strecke zu bringen. Ein
von Patrick Leung in perfekten Bildern inszeniertes Killer-Drama, das ruhige Momente und
harte Bloodshed-Action zum einem ungewöhnlichen Ganzen verbindet. (HK 1996)
* BIG BOSS (Die Todesfaust des Cheng Li): Bruce Lee als junger Arbeiter in einer
Eisfabrik, in der Arbeiter auf mysteriöse Weise verschwinden. Seine Neugierde und
Hardnäckigkeit führen bald zu Konfrontationen. Ein ursprünglich äußerst
blutrünstiger Kung-Fu-Film von durchschnittlichem Niveau. Manche Szenen (z.B. das
berühmte Sägeblatt im Kopf) sind in keiner (?) Fassung zu finden. Als ultimativ gilt
eine vor kurzem in England veröffentlichte DVD von HK-Legends. (HK 1971)
* BIG BULLET, THE (Big Bullet): Obwohl ein auch mal zu rüderen Methoden greifender Cop
(Lau Ching Wan) bereits zum Streifendienst degradiert wurde, kann er nicht davon ablassen,
sich an die Spuren einer brutalen Gansterbande (obercool: Yu Rong Guang und Anthony Wong)
zu heften, die einen Coup großen Ausmaßes plant. Rasante, absolut empfehlenswerte
Actionkost, auch wenn das Finale im Vergleich zu dem zuvor Gebotenen deutlich abfällt und
Hauptdarsteller Lau Ching Wan schon interessantere Charaktere als den unnachgiebeigen Cop
verkörpert hat. Die deutsche Videofassung ist mit der HK-Fassung identisch und uncut.
(1996)
* BIG HEAT, THE (Big Heat): Unter Führung von Waise Lee ermittelt eine Polizeieinheit in
einem brutalen Mordfall. Knallharter, gut inszenierter Krimi, der weniger auf groß
angelegte Massenschießereien à la John Woo, als vielmehr auf gezielte Schocksequenzen
setzt. Die deutsche Video-Fassung ist etwas, die TV-Fassung stark gekürzt. Die HK-DVD
ist ungeschnitten. (HK 1988)
* BIRTH OF A WIZARD: Um die Wiedergeburt Satans nicht zu gefährden, setzt eine
Teufelsekte alles daran, eine Schülerin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten (eben jenes
Mädchen aus dem ersten Teil "Wizard of Darkness") aus dem Weg zu räumen. Die
ist fortan damit beschäftigt, vor der von Körper zu Körper wandernden Macht
davonzulaufen. Die ordentliche Inszenierung, einige harte Gewaltszenen und guten
Computer-Effekte täschen nicht darüber hinweg, daß das Ganze in der zweiten Hälfte
eigentlich ein 3-Personen-Stück ist und somit recht 'klein' im Vergleich zu anderen
filmischen Teufelsbeschwörungen wirkt. Sehenswert ist dieser zweite Teil aber auf jeden
Fall. (J 1996)
* BLACK CAT (Black Cat): Eine aufgegriffene Mörderin wird zur eiskalten Auftragskillerin
ausgebildet. Hongkong-Version des "Nikita`-Stoffes, mit Jade Leung und Simon Yam
versiert und spannend in Szene gesetzt. Die deutsche Videofassung ist recht stark
geschnitten,das GB-Video (und auch die bislang gezeigten TV-Fassungen) sind ungeschnitten.
(HK 1991)
* BLACK CAT 2 (Codename Cobra): Die mit Microchip ausgestattete Superagentin (Jade Leung)
soll diesmal die Ermordung des russischen Präsidenten verhindern. Weniger düster als der
Vorgänger, eher Bond-ähnliche harte & actionreiche Unterhaltung. Die deutsche
Videofassung ist geschnitten, die TV-Ausstrahlungen war ungekürzt.(HK 1992)
* BLACK MAGIC (Omen des Bösen): Um die Liebe einer Frau zu gewinnen bedient sich ein
rachsüchtiger Liebhaber schwazer Magie.Unterhaltsamer und offenbar ungeschnittener
Grusel aus den Shaw Brothers-Studios mit Ti Lung. (HK 1975)
* BLACK MASK: Maskiert und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet, stellt sich Jet Li
gegen seine mit ebensolchen Fähigkeiten ausgestattete ehemalige geheime Einheit, die
gerade dabei ist, Hongkongs Unterweltbossen (unter ihnen Anthony Wong) übel zuzusetzen.
Unterstützt wird er dabei von einem abgeklärten Cop und Freund, gespielt von Lau Ching
Wan. Von Daniel Lee inszeniertes, mitunter rasend schnell geschnittenes Actionfeuerwerk
mit beachtlichen Härten und ausgiebigem, dem Hauptdarsteller zur Schwerelosigkeit
verhelfenden, Einsatz von Seilen. Gute Popcorn-Unterhaltung - auch wenn das Finale gegen
die zuvor gebotenen Highlights etwas mickrig erscheint und - sorry - das Ganze
beispielsweise im Vergleich zum 'Heroic Trio' mitunter etwas holprig wirkt. Die
Hongkong-Fassung ist im übrigen mit vielen kleinen Schnitten gestraft, die
internationale, englisch synchronisierte Fassung (zu sehen z.B. beim Fantasy-Filmfest '97)
ist zum Teil anders geschnitten und entbehrt auch ein paar Handlungs- und Gewaltszenen
(insg. beträgt die Laufzeitdifferenz knapp 10 Min.!). Ungeschnitten ist mal wieder die
Taiwan-Fassung. (HK 1996)
* BLACK MORNING GLORY: Eine Profikillerin (Michelle Reis) tötet unwissentlich eine ihr
ähnlich sehende, aus Kindheitstagen bekannte junge Frau und versucht fortan das Herz von
dessen großer Liebe für sich zu gewinnen. Doch nicht nur ihre Gangsterfreunde,sondern
auch ein befreundeter Cop (Waise Lee) kommen ihr bald auf die Schliche. Etwas konfus, aber
nicht uninteressant.
* BLACKSHEEP AFFAIR, THE: In einem fiktiven Ost-Staat kracht es ordentlich, als putschorientiert
Terroristen mit einer zum Schutz des Staatsoberhauptes abgeordneten Spezialeinheit aneinandergeraten.
Action pur mit rasant choreografierten Martial Arts-Kämpfen und Shootouts en Masse. Wer da nach
einer tiefgreifenden Story sucht, ist selber Schuld, Fans von Red Force & Co können dagegen bedenkenlos zugreifen.
(HK 1998)
* BLACK SUN - THE NANGKING MASSACRE: Quasidokumentarische Aufbereitung des von den
Japanern während des 2. Weltkriegs in Nangking unter der chinesischen Bevölkerung
angerichteten Massakers.Wie vom Regisseur von "Men behind the Sun` nicht anders zu
erwarten, werden auch hier trocken endlose Exekutionen und Grausamkeiten
aneinandergereiht. Die Unmenschlichkeit der damaligen japanischen bzw. einer jeden derartigen
Kriegsideologie werden so zweifelsohne deutlich, doch will man so etwas wirklich sehen? Diejenigen,
die beim Anblick solcher Szenen (das beabsichtigte) Entsetzen empfinden, sind schließlich auch jene,
die in diesem Punkt eigentlich nicht mehr "bekehrt" werden müssen. (HK 1995)
| * THE BLADE (The Blade - Das zerbrochene Schwert): Nach Demütigung und
Verstümmlung durch eine Räuberbande zieht sich ein Waffenschmied in die Einsamkeit
zurück, bis er eine Schriftrolle findet, die ihn in die wahre Kunst des Schwertkampfs
einführt. Nun kann er endlich Rache nehmen. Von Tsui Hark mit deutlichem Ernst
inszeniert, bietet der Film furiose Schwertkampfaction in einer düsteren, von Fallen und
Tod übersähten Welt. Keine bequeme und so leicht wie z.B. die Jet Li-Filme
konsumierbare Ware! Die deutsche Videofassung ist ungeschnitten. (1995) |
* BLADE OF FURY: Politisch angehauchtes, modernes Schwertkampfepos mit Michelle Kahn, Ti
Lung und Samo Hung, teils deutlich um eine seriöse Geschichte bemüht, teils aber auch
ganz auf seine recht spekulative Kampfszenen eingestellt. Fazit: ein etwas
dialoglastigeres, dann aber auch wieder rasant heftiges Schwertkampfepos mit einigen
bösen Pferdestunts. (HK 1993)
* BLOOD BROTHERS (Die Blutsbrüder des gelben Drachen): Von Chang Cheh inszeniertes Shaw
Brothers Epos um Freundschaft und Verrat unter Brüdern mit den damaligen Top-Stars Ti
Lung, David Chiang und Chen Kwan Tai. Die deutsche Fassung ist in Gewalt- und
Handlungsszenen extrem geschnitten, die GB-Fasssung ist über 30 Min. länger und vermutlich
ungeschnitten. (HK 1973)
* BLOOD OF THE HERO: Ein billiges Kriegs-Drama, bei dem einem schon das Cover sagt: Finger weg! Da der Film allerdings auch keine Ausflüge in niedrige Exploitation-Gefielde unternimmt, ist das Ganze auch für Trash-Fans nicht zu empfehlen.
* BLOODY BEAST: Auf dem Land treibt ein Wahnsinniger (Lawrence Ng) sein Unwesen, der seine weiblichen Opfer erschlägt und vergewaltigt - in dieser Reihenfolge! Erzählt wird das Ganze mal wieder in Rückblenden. Nicht schlecht, aber auch nicht gerade etwas Neues - zumal "Dr Lamb" und "The Untold Story" weit intensivere Varianten des Themas darstellen. (HK 1994)
* BLOODY BROTHERHOOD: Ein hitzköpfiger Flüchtling vom Festland gerät in arge
Bedrängnis, als sein väterlicher Triadenführer von einem Neider verraten wird.
Typisches Hongkongdrama im Halbweltmilieu mit Andy Lau. (HK 1989)
* BLOODY FRIDAY (Friday Killer): Ein Serienkiller hält Hongkongs Polizei in Atem. Als
Leiter der Ermittlungen läßt sich Simon Yam auf ein mörderisches Spiel mit dem
Unbekannten ein, bei dem er das Leben seiner Familie einsetzt!. Formal gelungener, auch
inhaltlich spannender Thriller mit bitterem Ende. (HK 1996)
* BODYGUARD FROM BEIJING (Bodyguard aus Peking): Die Hongkong-Variante von Kostner`s
"Bodyguard` ist höchst unterhaltsames Action-Kino, mit Jet Li in der Hauptrolle
treffend besetzt. Desweiteren mit Chrity Chung & und Kent Cheung. Die deutsche
Videofassung ist ungeschnitten. (HK 1994)
* BODY WEAPON: Zwei befreundete Polizisten (einer der beiden gespielt von Zhao Wen Zhou aus THE BLADE) haben sich in die gleiche Kollegin verguckt,
die sich widerum nicht entscheiden kann, wem sie letztendlich den Zuschlag geben soll. Da der Vorgesetzte das nicht mehr länger mitansehen
will und es auch noch den brutalen Mord an einem Pärchen zu klären gilt, entscheidet sie sich schließlich für
den - ja genau - Falschen (also nicht unseren Zhao). Doch das Schicksal will es, daß die in dem Mordfall an dem Pärchen Gesuchten
auch den Frischvermählten einen Besuch abstatten, den nur die Frau schwerverletzt, gedehmütigt und auf Rache sinnend überlebt. Von einem
Schwulen läßt sie sich daraufhin unterrichten, wie man den eigenen Körper einzusetzten hat, um die Männer insbesondere naürlich
die Mörder in den eigenen Bann zu ziehen, während Zhao mit seinen Gefühlen kämpft und den Abstieg seiner Kollegin mit Sorge beobachtet ...
Trotz dem actionerprobten Zhao Wen Zou steht BODY WEAPON eher in der Tradition von RAPED BY AN ANGEL & Co, die ebenfalls aus der Produktionsschmiede von Wong Jing
kommen. Der hat diesmal allerdings ein besonders haarsträbendes Drehbuch an Land gezogen, gegen das die zuvor genannte Vergleichsreihe schon fast interlektuell wirkt.
Zudem täuscht der typische visuelle Stil mit seinen vielen überstrahlten Einstellungen nicht über die wenigen, vergleichsweise unspektakulären
Schauplätze hinweg. Trash also durch und durch - trotzdem, wer diesem Genre generell etwas abgewinnen kann, wird sich auch bei BODY WEAPON nicht wirklich langweilen. (HK 1999)
* BOGUS COPS: Ein recht unterhaltsame, aber keineswegs umwerfende Komödie mit
Action-Einlagen um zwei vertrottelte Cops, denen eine schlagkräftige Lady die Augen
verdreht.
* BOILING POINT: Japanischer Gangsterfilm um einen jungen Herumtreiber, der sich mit der
lokalen Yakuza anlegt. "Beat` Takeshi`s Film, in dem er auch eine kleinere Rolle
spielt, gehört seinem "Violent Cop` und "Sonatine` zu den eigenwilligsten und
herausragendsten Gangsterfilmen der letzten Jahre. (J 1990)
* BONDAGE MASTER (deutscher Videotitel): Direkt auf Video gedrehte Billigproduktion. Um
die ¨ber kurz oder lang aufkommende Langeweile der im SM-Milieu angesiedelten
Pseudo-Geschichte zu übertünchen, kommt auch noch die Yakuza ins Spiel. Höchstens für
Menschen mit entsprechenden Vorlieben von Interesse, wobei selbst die diesbezüglichen
Szenen recht harmlos (geschnitten?) wirken. (J 1996)
* BORN TO DEFEND (Born to defend): Ende des 2. Weltkriegs darf sich Jet Li hier in
zahlreichen Kämpfen gegen amerikanische Soldaten beweisen. Flott und mit deutlichen
anti-amerikanischen Tendenzen. Die deutsche Videofassung ist gekürtzt, die GB-Fassung
lauf BBFC ungeschnitten. (C 1986)
* BOSS OF JAPAN, A (Der Shogun und sein Samurai): In der DF nur noch der um 30 Minuten
gekürzte Action-Torso eines recht aufwendigen japanischen Kostüm-Spektakels, bei dem
eine Gruppe von Samurai um jeden Preis den Shogun um seinen Kopf bringen möchte.
Qualitativ sicherlich nicht das Schlechteste, doch die (von mir gesehene) Kurzfassung
erlaubt kein wahres Urteil.
* BOXER FROM THE TEMPLE, THE (Die Kampfschule der Shaolin): Ein bei Mönchen aufgezogenes
Findelkind muß sich, kaum erwachsen, der örtlichen Gangster erwehren. Guter
Durchschnitt, auch in der deutschen Fassung ansehbar. (HK 1981)
* BOXER REBELLION (Aufstand der Shaolin): Aufwendige von Chang Cheh inszenierte
Shaw-Brothers-Action, bei der unter anderem Alexander Fu Sheng Peking gegen die
Heerscharen ausländischer Invasoren zu verteidigen versucht. Die deutsche Fassung ist
selbstverständlich geschnitten, hat aber doch auch noch das ein oder andere zu bieten
und gehört auf jeden Fall zu den erträglicheren Veröffentlichungen
in der gelben Serie von VPS (was die Schnitte angeht).
| * BRIDE WITH THE WHITE HAIR, THE (Das unbesiegbare Schwert): Düstere
Fantasy-Action von Ronny Yu um die verhängnisvolle Liebe eines jungen Schwertkämpfers
(Leslie Cheung) zu einer geheimnisvollen Frau (Brigitte Lin). Formal und inhaltlich
außergewöhnlich. Die deutsche Fassung ist ungeschnitten, aber, wie die
TV-Ausstrahlung, leider nur in einem störenden Vollbildformat erhältlich. Die besten Fassungen
sind wohl die US-DVDs beider Teile von Tai Seng. (HK 1993) |
* BRIDE WITH THE WHITE HAIR PART 2, THE: Direkt an den Vorgänger anknüpfend, wird die
Geschichte vom Kampf der überlebenden der Clans gegen einen männermordenden Geheimbung
erzählt. Eine wenig optimistische, düster und blutig geratene Ballade, wieder mit
Brigitte Lin und Leslie Cheung. (1994)
* BROTHERHOOD: Cop Alex Man steckt in Schulden und läßt seinen Frust schon mal
an Kleinkriminelen aus, die die Waffe gegen ihn richten. Als er wegen seines Verhaltens die Marke
abgeben muß, dauert es nicht lange, bis er ins kriminelle Milieu absinkt. Daß wiederum versucht
sein bester Freund und Ex-Partner (Danny Lee) mit allen Mittel zu verhindern. Dabei begibt auch er sich
immer mehr auf dünnes Eis, was seinem frisch ins Dezernat versetztem Bruder nicht entgeht...
Eine klassische Situation in einem typischen Eighties-Bloodshed-Drama, das für Freunde dieses Genres
zwar keine Offenbarung darstellt, aber mit seiner düster gewalttätigen Grundstimmung solide
Unterhaltung bietet. Das DVD-Bild ist leider in den (vielen) Nachtszenen ziehmlich dunkel und kontrastarm. (HK 1986)
* BROTHER OF DARKNESS: Ein tyrannischer Sohn demütigt seine Familie, bis er von seinem
Adoptivbruder umgebracht wird. Der Fall wird vor Gericht in Rückblenden (das kennt man ja
zur Genüge) aufgerollt. Eine unangenehme Geschichte mit einigen spekulativen Gewalt- und
Sexszenen. Anders als bei "Daughter of Darkness 1 + 2" gibt es hier keine
Blödeleinlagen, was die fiese Grundstimmung noch verstärkt. (1994)
* BULLET FOR HIRE: Anfänger (Jackie Cheung) wird von Profikiller (Simon Yam) in den
Triadenalltag eingewiesen. Ein streckenweise blutiger Gangsterfilm, der auf erstaunlich
unbeschwerte Art und Weise seine mordenden Hauptcharaktere zu echten Sympathieträgern
aufbaut. Trotz - oder gerade wegen (?) - der fragwürdigen Moral ein unterhaltsames Werk.
Die HK-DVD ist leider Angaben zufolge im Vollbild. (1993)
| * BULLET IN THE HEAD (Bullet in the Head): Drei Freunde geraten auf ihrer
Flucht aus Hongkong in den Schrecken des Vietnamkrieges. Einzigartiges Drama, daß sich -
wie stets bei Regisseur John Woo - um Freundschaft und Verrat dreht. Ein kompromißloses
Meisterwerk, das in seiner düsteren Gewalttätigkeit auch persönliche Enttäuschungen
des Regisseurs wiederspiegelt. Hervorragend besetzt mit Tony Leung, Jackie Cheung, Waise
Lee und Simon Yam. Endlich auch in England erschienen, d.h. uncut und Widescreen zu
erschwinglichen Preisen. Für alle, die lieber mit der deutschen Sprache vorlieb nehmen:
tatsächlich ist der Film von Highlight Video Anfang des Jahres noch einmal als
'Director's Cut' ungeschnitten und in Widescreen in die Videotheken gebracht worden. Haben
nach dem Box-Office-Erfolg von 'Face off' also doch auch die letzten kapiert, was sie da
damals einem Meisterwerk angetan hatten! Natürlich gibt es den Film inzwischen auch in HK, Deutschland,
USA etc. auf DVD, und zwar immer in unzensierter Fassung(1990) |
* BURNING AMBITION (Angel of Return): Um die Vorherrschaft einer Triadenorganisation
entspinnen sich zahlreiche Intrigen, die unter anderm Frankie Chan, Simon Yam, Jeff Falcon
und Yukari Oshima zu spüren bekommen. Leider sind daran soviele Personen beteiligt, daß
man als Zuschauer bald nur noch den Aktivitäten des Hauptschurken folgen und dem Ableben
einer Hauptperson nach der andern beiwohnen kann. Die Action fällt dabei teils rasant,
teils aber auch nur dank Zeitraffer besonders schnell aus. Fazit: mittelprächtig. Die
deutsche Fassung? Leider verdammt lange her, aber einigen Aussagen zufolge könnte der
Film uncut sein. (HK 1989)
* BURNING PARADISE: Volksheld Wong Fei Hung gerät, wie viele Shaolin-Anhänger, in
Gefangenschaft im Tempel des roten Lotus, ein mit tödlichen Fallen gespicktes Gefängnis
der Manchus, in dem er nicht nur auf einen grausamen Despoten, sondern auch auf seinen zum
Feind übergelaufenen Bruder trifft. Ein von Ringo Lam in aufwendigen Kulissen düster
inszeniertes Martial Arts-Epos, das zwar nicht ganz das Tempo vergleichbarer Jet
Li-Produktionen erreicht, dafür aber ohne jeglichen Slapstick auskommt. Inzwischen als deutsche DVD erscheinen,
die gegenüber der HK-Fassung um ein paar Sekunden länger und damit uncut sein soll. (HK 1993)
* BURY ME HIGH: Aufwendige Action mit Fantasy-Einschlag um den Kampf um eine
geheimnisvolle Grabstätte, die den Nachkommen der darin Bestatteten wahlweise Reichtum,
Weisheit oder Macht garantieren soll. Auf die Suche begeben sich Moon Lee und Sibelle Hu,
die es mit Yuen Wah aufnehmen müssen. Guten Kampfszenen, eine ungewöhnliche Story und
eine allgemein qualitativ hochwertige Produktion lassen den Film auf jeden Fall zu den
besten Werken mit den kämpfenden Ladies zählen. Die HK-DVD bietet im Gegensatz zum Tape
das hier besonders wichtige Widescreen-Format! (HK 1991)
* BUTTERFLY MURDERS, THE (Die Todesgrotten der Shaolin): Von Tsui Hark inszenierter
Eastern, in dem es die Helden in einem geheimnisvollen Gemäuer unter anderem mit
Schwärmen giftiger Schmetterlinge aufnehmen müssen. Ein spannend und atmosphärisch
inszenierter Eastern. Ich kann nur mutmaßen, aber die deutsche Videofassung ist
geschnitten. (HK 1979)
* BUTTERFLY & SWORD (Die Macht des Schwertes): Joey Wong, Tony Leung Chiu-Wai,
Michelle Yeoh und Donnie Yen haben nicht nur zahlreiche Kämpfe wider jede Schwerkraft zu
bestehen, sondern auch in punkto Herzensangelegenheiten einige Probleme zu bewältigen.
Die Geschichte ist dabei nicht weniger konfus geraten als so manche Kampfszene. Dank Stars
& schöner Bilder aber für Genre-Freunde trotzdem überaus unterhaltsam. Die deutsche
Videofassung ist ungeschnitten. (HK 1993)