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* DAY OF BEING DUMB, THE: Jackie Cheung & Tony Leung versuchen als vom Pech verfolgte Taugenichtse, im Triadenleben Fuß zu fassen. Eine wirklich nette Komödie mit Action-Einlagen und Anita Yuen in einer Nebenrolle. (HK 1992)

* DAYS OF BEING WILD (Days Of Being Wild): Leslie Cheung spielt einen desillusionierten jungen Mann im Hongkong der 60er Jahre, den die Ungewissheit über die Identität seiner leiblichen Mutter nicht zur Ruhe kommen läßt: Obwohl er bei seiner Ziehmutter ein gutes Leben führt und gleich zwei Damen (Maggie Cheung und Carina Lau) um sein Herz kämpfen, verhält er sich in seiner selbstzerstörerischen Besessenheit ihnen allen gegenüber verletzend und wird sie gegen Ende auch alle verlassen, um endlich die Wahrheit über sich zu erfahren. In Bildern schwühler Ästhetik erzählt Wong Kar Wei eine quälende Geschichte, deren unbequeme Akteure dem Zuschauer eine Anteilnahme nicht gerade leicht machen, von der aber zweifelsohne eine gewisse Faszination ausgeht. Allein die Ansammlung von Stars des Hongkong-Kinos (Jackie Cheung, Andy Lau und Tony Leung Chiu Wai in Nebenrollen) und die hervorragende formale Umsetzung sollte aber eine Auseinandersetzung mit dem sperrigen Werk wert sein. (HK 1991)


* DAY WITOUT POLICEMAN, THE: Auf einer Halbinsel vor Hongkong nimmt es der örtliche Polizist (Simon Yam) dank Drogenkonsum und traumatischer Vergangenheitsbewältigung mit dem Einhalten von Recht und Ordnung nicht allzu genau, was wiederum eine brutale Vigilanten-Gruppe auf den Plan ruft, auf deren Abschußliste der Polizist bald selbst gerät. Ein eigenwilliger, anfangs etwas konfus scheinender Thriller, der sich letztendlich schlüssig in einer drastischen Gewaltorgie entläd. Die HK-Fassung ist an mehreren Stellen geschnitten, aber noch extrem hart. (1994)


*DEADFUL MELODY: Brigitte Lin begibt sich mit einer todbringenden Lyra auf Rachefeldzug gegen einige Martial Arts-Meister, die ihre Familie auf dem Gewissen haben und denen sie selbst als Kleinkind Jahre zuvor nur mit Mühe entkommen war. Einen unwissenden jungen Kämpfer (Yuen Biao) beauftragt sie dabei mit dem Schutz des Instruments, hinter dem die Mörder von einst noch immer hinterher sind. Eine vor allem im Hinblick auf die "Hauptwaffe" recht ungewöhnliche Mixtur aus Martial Art und Fantasy, die teils etwas langatmig geraten ist, aber auch immer wieder mit temporeichen und bizarren Actionszenen aufwarten kann. Für Fans des Genres sicherlich nicht uninteressant. Mit Carina Lau und Wu Ma. (1994)


* DEADLY BREAKING SWORD, THE (Die grausame Rache der Shaolin): Ti Lung sorgt mit titelgebendem Schwert neben Alexander Fu Sheng für ausreichende Gerechtigkeit in diesem weitgehend durchschnittlichen Eastern aus den Shaw Brothers-Studios. Die deutsche Fassung ist mit ihrer Laufzeit von knapp 80 Min. definitiv geschnitten, wobei die Action nicht auffällig beschnitten wurde. (1979)



* DEADLY DREAM WOMEN: Top-Killerin verliert nach brutalem Überfall Freundin,Vater und Gedächnis. Nach zuvorkommender Pflege in einem Bordell kommen Erinnerungen und Rachegelüste wieder hervor. In Auftakt und Finale flott, leidet der Film unter einem etwas zu lang geratenen Mittelteil und stellt Action-Puristen gerade dort mit einigem nervigem Klamauk auf die Probe. Mit Chingmy Yau und Jackie Cheung. (1993)


* DEADLY DUO, THE (Die tödlichen Zwei): Ti Lung und David Chiang hacken sich in diesem blutigen Eastern durch so viele Heerscharen von Feinden, daß für eine Geschichte kaum mehr Platz bleibt, aber immerhin die typischen Werte wie Ehre und Freundschaft ihren Platz finden. Fazit: Es gibt sicher schönere Werke von Darstellern und Regisseur, unterhaltsam ist das Ganze aber für Freunde blutiger Schwertkampf-Eastern auf alle Fälle! (HK 1973)


* DEATH DUEL (Das Todesduell der Tigerkralle): Ein ehrgeiziger Schwertmeister will sich mit jedem seiner Art duellieren, um als der Beste von allen gelten zu können. Dabei macht er selbst vor Freunden nicht halt, was einen hohen Preis verlangt. Gut inszenierter Shaw Brothers-Eastern voll faszinierender Künstlichkeit.


* DELIGHTFUL FOREST (König der Shaolin): Nachdem Ti Lung die Ermordung seines Bruders gerächt hat und sich dafür dank seines Gerechtigkeitssinns ohne Gegenwehr ins Gefängnis stecken lässt, schlägt ihm der Gouverneur einen Deal vor: Er will ihm die Freiheit zurückgeben, wenn er im Gegenzug eine von einem Banditen übernommene Stadt mit seinen Kung Fu-Künsten befreit. Der Eingesperrte willgt ein, unter der Bedingung, dass er auf dem Weg in die Stadt in jeder am Weg liegenden Raststätte 3 Gläser Wein trinken darf ... Klassischer Shaw Brothers-Eastern mit einem gelungenen Mix aus amüsanten Elementen und gut choreografierten Kampfszenen. Das Finale ist ein knallhartes Blutbad mit hohem Bodycount. Die deutsche Fassung ist hier leider derartig geschnitten, dass man nur noch ansatzweise erraten kann was passiert, während sich das Gewand des Hauptdarstellers zunehmend röter färbt. (HK 1972)


* DEMON'S BABY: 4 Frauen werden in einem Dorf zur gleichen Zeit schwanger und tragen kleine Dämonenfoeten ins sich, die mittels Tentakel dann einen Dorfbewohner nach dem anderen durch die aufklappenden Bäuche der Mütter zu sich ziehen um sie dann abzuknabbern. Ein spitzbärtiger und in einem Sarg pennender Anthony Wong versucht das Schlimmste zu verhindern, was er aber nur durch Verweigerung dieses Films hätte tun können. Das Ganze klingt zwar eingentlich nach richtig gutem Trash, doch bis es zu dem zuvor beschriebenen Part kommt, vergeht viel viel Zeit (mehr als eine VCD-Seite!) und so richtig zur Sache geht es selbst dann nicht. Wer sich aber schon vor einem hüpfenden Vampir, dem Einsatz von viel buntem Licht und einer zuckersüßen Lovestory fürchten kann, mag vielleicht auch die ersten 2/3 dieses Abfallprodukts, daß jetzt doch tatsächlich auch noch auf DVD erhältlich ist. (HK 1998)


* DESPERATE DUO, THE: Ein billiger, überwiegend schlecht inszenierter Actionfilm, immerhin mit einem (Möchtegern-) Finale à la "Better Tomorrow 2`.


* DEVIL 666 aka SATAN RETURNS (Devil 666): Ein Teufelsanhänger heftet sich an die Versen junger Frauen, die seinen Berechnungen zufolge die leibhaftige Wiedergeburt Satan`s verkörpern könnten, um sie einem tödlichen Test zu unterziehen. Chingmy Yau ,als sein nächstes Opfer vorgesehen, erhält Unterstützung von Brutalo-Cop Yuen Biao. Visuell recht beeindruckender und deutlich an "Seven` angelehnter Horror-Thriller, der jedoch nur eine mäßige Spannung aufbauen kann. (1996)

* DIE HARDER: Schon lange gesehen und trotzdem in den alten Reviews vergessen. Ursache: Das Ganze ist ein unsäglicher Actionmüll billigster Sorte, bei dem einzig die Szene in Erinnerung bleibt, in der sich zwei Gruppen minutenlang aus wenigen Metern Entfernung beschießen, ohne daß auch nur ein einziger getroffen wird. Beschämend für das Label 'Eastern Heroes', so einen Film in sein Programm genommen zu haben. 


* DIRTY HO: Humorvoller Eastern um einen Kunstsammler mit eigenwilligen Methoden. Dank opulenter Ausstattung und gekonnter Inszenierung für Freunde des Genres ein Highlight. Wer mehr auf die harte Action à la The New One Armed Swordman steht, könnte sich allerdings langweilen ... (1979)


* DISCIPLES OF SHAOLIN (Karato - Sein härtester Schlag): Der junge Huang (Alexander Fu-Sheng) findet in einer Weberei, in der auch sein Bruder beschäftigt ist, Arbeit, gerät aber schon recht bald mit den Schlägern eines Konkurrenten aneinander, die die Angestellten aus Huangs Weberei einzuschüchtern versuchen. Während der Bruder aufgrund böser Erfahrungen der Vergangenheit von jeglichen Konfrontationen abrät, stellt sich Huang auf die Seite der geplagten Arbeiter und scheint damit dank seiner Kampfkünste auch schnell den nötigen Respekt zu erlangen. Doch der Feind wartet nur auf einen günstigen Augenblick ... Ein von Veteran Chang Cheh mit viel Zeit fü die Entwicklung der Hauptperson inszenierter Eastern, der deutlich über den Durchschnitt des Genres liegt. Der Film diente als Vorlage für 'The Barefoot Kid', einen der besten Martial Arts Filme, den das Hongkong-Kino in den 90ern hervorgebracht hat. Die deutsche Fassung ist mit ca. 78 Min. um fast eine halbe Stunde gekürzt. (HK 1975)


* DON`T PLAY WITH THE FIRE (Söldner kennen keine Gnade): Von Tsui Hark, Honkongs fleißigstem Filmemacher, gedrehtes Frühwerk um eine Gruppe von Studenten, die versehentlich an brutale Gngster geraten. Ein schmutziger Klassiker mit einigen Härten. In der in punkto Gewalt ungeschnittenen deutschen Fassung fehlt der Original-Schluß. (1981)

* DOWNTOWN TORPEDOS (Downtown Torpedos): Eine Gruppe von 4 Hightech-Einbruch-Spezialisten wird von offizieller Stelle beauftragt, zwei Geldfälscherplatten zu entwenden. Als sich herausstellt, daß der Auftraggeber nach Erfüllung der Mission die Ermordung der Vier vorgesehen hatte und ein Opfer zu beklagen ist, entschließen sich die verbleibenden Drei zum Gegenschlag ... Wer sich beim Betrachten diverser Agentenfilme schon immer gewundert hat, welche technischen Wunderdinge die Helden stets zum passenden Zeitpunkt und für jede Gelegenheit zur Hand haben, sollte um diesen Film besser einen Bogen machen. Wer mit derartigen Unwahrscheinlichkeiten leben kann, bekommt ein recht flottes, 'hip' besetztes und technisch gut inszeniertes Spektakel geboten, bei dem einzig der Showdown in Ungarn etwas enttäuschend ausfällt. Unterhaltend ist das Ganze aber trotzdem allemal. Mit Jordan Chan, Takeshi Kaneshiro und Charlie Yeung. Die deutsche Videofassung ist leicht gekürzt. (HK 1997)


* DRAGON FIGHT (Defector): Als ein Kampfsportler (Dick Wie) in den USAauf die schiefe Bahn gerät, reist sein ehemaliger Kampfpartner (Jet Li) im nach, um die Dinge mit handfesten Argumenten wieder in die rechte Bahn zu lenken. Frühwerk von Jet Li, dass handwerklich nicht mit den späteren Werken des jetzigen Superstars konkurrieren kann, für Fans aber sicher nicht uninteressant ist, zumal sich mit Chow Sing Chi noch ein dritter Star in die Besetzung einreiht. Die deutsche Fassung scheint ungekürtzt. (1988)


* DRAGON INN: Auf der Flucht vor den Schergen eines ebenso grausamen wie herrschsüchtigen Eunuchen (Yuen Biao) sucht eine kleine Gruppe Flüchtlinge, angeführt von Brigitte Lin, in der Herberge zum Drachentor Unterschlupf. Starbesetztes (u.a. Tony Leung und Maggie Cheung) Remake des King Hu-Klassikers, dem es im Mittelteil etwas an Tempo mangelt. Inzwischen auf DVD aus England erhältlich. (1992)


* DRAGON KILLER (American Yakuza 2): Ein illegal nach L.A. eingewanderter Chinese findet auf der Suche nach seiner Frau heraus, daß sein reicher Vetter einen Menschenhandel betreibt. Die Konfrontation ist vorprogramiert. Ein eher durchschnittlicher HK-Krimi mit Schauplatz USA, der trotz Simon Yam, Conan Lee und einigen Härten nicht so richtig in Schwung kommt. Die deutsche Fassung ist geschnitten. (1995)

* DRAGONS FOREVER (Action Hunter): Jackie Chan als Anwalt, der einem Umweltskandal auf die Spur kommt. Unterstützt wird er dabei von Sammo Hung und Yuen Biao. Eine weitgehend humorvolle Actionkomödie mit spektakulären Kampfszenen. Der HK-DVD fehlen zwei für den europäischen Markt gedrehte Handlungs-Szenen mit Yuen Biao. (1987)


* DREAMING THE REALITY (Blood Sister): Zwei von einem Gangsterboss ausgebildete Top-Killerinen wenden sich schließlich gegen diesen. Unterhaltsame 'Femme Fatale`-Action mit Moon Lee, Sibelle Hu & Moon Lee, in der deutschen Fassung bös geschnitten. (1991)


* DR LAMB: Simon Yam in der Rolle eines perversen Frauenmörders, dessen Treiben in Polizeiverhören ans Tageslicht gebracht wird. Der wegweisende von und mit Danny Lee inszenierte Cat.III-Thriller verzichtet im Gegenteil zur identisch aufgebauten "Untold Story` auf drastische Gewalt-Darstellungen (Wieviel fehlt in der HK-Fassung?) und liefert somit das etwas zugänglichere aber nicht minder packende Psychogramm eines psychopathischen Mörders. Die HK-Fassung ist geschnitten. Bislang ist nur die spanische Fassung ungeschnitten (leider mit span. Synchro)(1992)


* DRUG FIGHTERS: Eine Spezialeinheit der Polizei (u.a. Yukari Oshima) wird auf einen Drogenring angesetzt, dessen Führung unter Yuen Wah neben einem großangelegten Schmuggel auch auf Rache an einigen Leuten der Einheit aus ist. Denn die haben seit einem zum Massaker ausgearteten Polizeieingriff den Bruder eines Bosses auf dem Gewissen. Den harten und gut inszenierten Kampfszenen mit und ohne Waffen stehen leider recht langweilige Füllszenen gegenüber, die gerade in der ersten Stunde des Films deutlich überwiegen. (1993)


* DRUNKEN MASTER 2 (Drunken Master): Jackie Chan`s Rückkehr zu einer seiner wohl berühmtesten Rollen aus den 70er Jahren stellt einen Höhepunkt unter den modernen Martial Arts-Filmen dar. Humor und gegen Ende zunehmende Härte gehen in der Geschichte um einen jungen Mann, der erst unter Alkoholeinfluß zum perfekten Kämpfer wird, eine perfekteVerbindung ein. Ti Lung, Andy Lau, Anita Mui und Billy Chow runden die hochkarätige Besetzung ab. Und die Kampfszenen gehören zweifelsohne zu den besten des Genres! (1994)


* DR WAI & THE SCRIPTURES WITH NO WORDS (Die Schrift des Todes) : Jet Li als frustirerter Schrifsteller und Hauptperson von dessen Abenteuerromanen zugleich: eine aufwendiges und ideenreiches Fantasy-Abenteuer, dem leider - für HK-Verhältnisse - manchmal etwas Tempo fehlt. Ausreichend Unterhaltung, eingebettet in eine recht nette Rahmengeschichte, bietet der Film aber natürlich llemal. Inzwischen ist der Film auch in einer internationalen Fassung (= deutsche Fassung) erschienen, in der die manchmal etwas bremsende Rahmenhandlung aber eben auch einige gute Momente fehlen. Zudem ist die internationale Fassung in einigen Actionszenen länger und härter. In England sind übrigens beide Fassungen erschienen.. Für welche man sich entscheidet, ist Geschmacksfrage. (1995)


* DUEL, THE (Ti Lung - Duell ohne Gnade): Zum Schutz seiner Triade begibt sich ein junger Mann (Ti Lung) freiwillig in die Verbannung. Als er bemerkt, Opfer eines Hinterhalts geworden zu sein, kommt es zum gigantischen Blutbad. Ein knallharter, von Altmeister Chang Cheh solide inszenierter Eastern mit astronomischem Bodycount. Die deutsche Fassung hat mehrere kleine Schnitte, gehört aber ohne Zweifel zu den empfehlenswertesten Shaw Brothers-Veröffentlichungen auf dem deutschen Videomarkt. (1968)

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