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* FALLEN ANGELS (Fallen Angels): Während der Killer (Leon Lai) langsam an sich zu zweifeln beginnt, fängt seine Agentin (Michelle Reis) an, sich mehr und mehr für den unbekannten Empfänger ihrer tödlichen Aufträge zu interessieren. Die ursprünglich als 3.Episode zu "Chungking Express` gedachte Geschichte inszeniert Wong Kar Wai vielleicht etwas zu hektisch und aus verzerrten Perspektiven, dennoch ohne Zweifel eine interessante Geschichte mit einigen brillianten Momenten. (1995)


* FATAL TERMINATION: Korrupte Polizisten, fernöstliche Terroristen, Gnagster und Polizei in einem gnadenlosen Kampf um eine Waffenlieferung. Harte, temporeich inszenierte Actionkost mit Simon Yam und Moon Lee.


* FATAL VACATION: Eine Gruppe HK-Touristen gerät auf den Philippinen in die Hände brutaler Geiselnehmer, der Urlaub gerät in einem Gefangenenlager zum brutalen Alptraum. Effektvoller Reißer mit rassistischen Untertönen.



* FIERY FAMILY, A: 2 Brüder behaupten sich auf rücksichtslose Weise in der Unterwelt. Ein eher düftig inszenierter Triadenkrimi mit einigen brutalen Schlägereien. (HK 1989)


* FIGHT BACK TO SCHOOL III: Um in einem Mordfall zu ermitteln schlüpft Undercover-Agent Steven Chow in die Rolle des Ermordeten und muß so den Ehemann einer geheimnisvollen Lesbe spielen. Chaos vorprogramiert in dieser typischen Steven Chow-Komödie, die diesmal vor allem 'Basic Instinct' aufs Korn nimmt. Und das ist - wenn auch weit und breit keine Schule mehr zu sehen ist - ziehmlich unterhaltsam. Wong Jing führt Regie, Cheung Man und Anthony Wong runden die Besetzung ab. (1993)


* FIGHTING FOOL , THE (Vier Fäuste wie ein Donnerschlag): Im Kampf um einen geheimnisvollen Kampfstab hauen sich zwei ungleiche Karatekämpfer erst gegenseitig und dann ihren gemeinsamen Feinden die Birne weich. Humorvoller Eastern, der nicht nur im (deutschen) Titel an Bud Spencer & Terence Hill-Filme erinnert.


* FIRST OPTION (First Option): Eine GSG9-ähnliche Spezialeinheit unter der Führung von Michael Wong wird in Zusammenarbeit mit einer Anti-Drogen-Einheit auf das Abfangen einer gigantischen Drogenlieferung angesetzt. Ein in Hinblick auf den Produktionsstandart zweifelsohne überdurchschnittlicher Film. Schade nur, daß er, abgesehen von wenig interessanten Charakteren und einer recht schlichten Story, nur wenige wirklich aufregende Action-Momente bietet. (HK 1996)


* FIRST STRIKE (Jackie Chan`s Erstschlag) : Im finstern - und vor allem äußerst kalten - Rußland heftet sich Agent Jackie (Chan) an die Fersen skrupelloser Waffenhändler. Aufwendiges Jackie Chan-Vehikel, dem es leider etwas am gewohnten Tempo fehlt. Dennoch strecken- weise spektakuläres und amüsant unterhaltsames Action-Kino. Für die (jetzt auch bei uns gestartete) Kinofassung hat der US-Vertrieb ca. 25 Minuten entfernt. So daß ein gut 80 minütiger Non-Stop-Action-Torso bleibt? Leider nicht ganz. Beim genauen Vergleich der beiden Fassungen mußte ich leider feststellen, daß NEW LINE nicht nur einige Handlungsszenen entfernt hat, sondern zum Teil sich auch massiv an den Actionszenen vergangen hat (aus dem Finale im Haifischbecken wurden minutenlange Szenen entfernt!). In einigen Fällen mag dies zum Erhalten eines PG-13-Ratings notwendig gewesen sein, oft sind die Schnitte aber unverständlich. Meine dringende Empfehlung: unbedingt die Originalfassung besorgen! (1994)


* FIST OF JUSTICE, THE (Bruce Lee - Der springende Panther): In eine Pseudo-Krimihandlung eingebaute Originalszenen mit Bruce Lee und Chuck Norris. In jeder Hinsicht eine todlangweilige Zumutung. (1976)


FIST OF LEGEND: Als er während des 2. Weltkrieges vom Tod seines Lehrers erfährt, bricht ein junger Kung-Fu-Schüler (Jet Li) seine Ausland-Studien in Japan ab und kehrt nach China zurü:ck, um den Tod des Meisters zu untersuchen. Der wurde, wie sich schnell herausstellt, nicht in einem fairen Kampf getötet, sondern zuvor von Gift geschwächt. Ein Anschlag, dessen Spuren zu einer japanischen Kampfschule führen, doch die Ermittlungen gestalten sich schwer, da der junge Mann bei seiner Rückkehr seine japanische Freundin mit nach China gebracht hatte, was ihm jetzt auch in den eigenen Reihen zunehmend Gegner schafft ... Deutlich an Bruce Lee's "Fist of Fury" ("Todesgrüße aus Shanghai") angelehntes Martial Arts-Spektakel, das auf Comedy-Einlagen und allzu viel seilgestützte Akrobatik verzichtet und somit dank solider Inszenierung und genialer Kampfausbrüche seines Hauptdarstellers zu den besten Vertretern des Genres gehört. (HK 1994)


* FIST OF THE NORTH STAR (Fist of the North Star): Ein zweistündiges Endzeit-Epos im typischen Manga-Stil, das perfekt zu untehalten weiß - vorausgesetzt, man stört sich nicht an der heutigen Ansprüchen wohl nicht mehr genügenden technischen Umsetzung und den drastischen Brutalitäten. (HK 1986)


* FIVE SHAOLIN MASTERS (Die gnadenlosen Fünf): 5 Mönchen (darunter Ti Lung, Alexander Fu Sheng & David Chiang) wehren sich unter der Regie von Chang Cheh erneut gegen die Mandchus. Stimmungsvoll und gekonnt inszenierter Eastern, in der DF leider radikal geschnitten und deshalb in dieser Version nur bedingt zu empfehlen.


* FIVE SUPERFIGHTERS (Das Schlitzohr mit dem Dampfhammer): Nachdem ihr Meister von einem Feind geschlagen wurde, gehen vier junge Männer bei verschiedenen Kung-Fu-Lehrern in eine Schule, um schließlich vereint zurückschlagen zu können. Typischer Shaw Brothers-Eastern nach dem Lehrer-Schüler Prinzip. (HK 1980)


* FIVE VENOMS aka FIVE DEADLY VENOMS : Von Chang Cheh inszenierter Kostümeastern um 5 Kämpfer, die in unterschiedlichen, ebenso ungewöhnlichen wie tödlichen Kampftechniken unterrichtet wurden und nun ahnungslos aufeinander gehetzt werden. Gut gemacht und mit einem Schuß Gothic-Atmosphäre. (HK 1978)

* FLAMING BROTHERS: Der Bruder steht an erster Stelle, das ist die Philosophie zweier Brüder, die es von einer Kindheit in Armut immerhin zu recht angesehenen Gangstern gebracht haben. Doch während der Eine (Chow Yun Fat) nach einer Begegnung mit seiner großen Liebe aus Kindheitstagen sich entschließt, dem kriminellen Tun den Rücken zuzukehren, gerät der Andere (Alan Tang) nach der Übernahme eines riskanten Jobs mit dem Oberboss aneinander. Als es zum offenen Krieg kommt, muß sich der geläuterte Bruder entscheiden ... Ein klassischer Vertreter des Heroic Bloodshed-Genres, sicherlich nicht so elegant inszeniert wie die Gangsterepen eines John Woo, aber in der zweiten Hälfte von zunehmender Intensität. Das bluttriefende, außergewöhnlich harte Finale dürfte Fans des Genres zudem für die schwächeren Momente des Films entschädigen. (HK 1988)


* FONG SAI YUK (Fong Sai Yuk - Der Vollstrecker): Jet Li rettet als berühmter Volksheld wieder einmal das Land vor diversen Schurken. Temporeicher Eastern mit weitgehend schweerelosen Kämpfern und einer Portion Humor. (HK 1993)


* FONG SAI YUK PART 2 (Iron Tiger): Inhaltlich hat sich bei der Fortsetzung wenig geändert, allerdings schlägt sich Jet Li diesmal mit etwas mehr Ernst durch ein perfekt inszeniertes Martial-Arts-Spektakel, um unter anderem einem eigennützigen Sektenführer das Handwerk zu legen. Die deutsche Video-Fassung ist geschnitten, unter anderem fehlt eine minutenlange Kampfsequenz im Finale , die das Highlight des Films darstellt - im Fernsehen lief der Film ungeschnitten und natürlich gibt es auch DVDs aus HK und England (HK 1993)


* FORBIDDEN CITY COP: Steven Chow stellt sich im mittelalterlichen China als ein ebenso inkompetenter Arzt wie unfähiges Mitglied titelgebender Spezialeinheit der Polizei einer skrupellosen Gruppe Rebellen in den Weg. Eine bestens unterhaltende Mischung aus chaotischem Slapstick, rasanten Kung Fu-Kämpfen und Filmzitaten, wobei nicht nur der Vorspann deutliche Parallelen zu FROM BEIJING WITH LOVE zeigt. Mit dabei: Carina Lau. (HK 1996)


* FOX HUNTER (Black Cat 2): Eine junge HK-Polizistin (Jade Leung) verfolgt einen brutalen Gangster bis nach China, wo es zum verlustreichen Gemetzel kommt. Einfach gestrickte, aber actionreiche Unterhaltung. Die deutsche Fassung scheint ungekürtzt.(HK 1996)


* FRAMED: Simon Yam schmiedet als unschuldig verurteilter Ex-Cop Rachepläne gegen die wahren Schurken. Mäßiger Krimi, desweiteren mit Alex Man, Ray Lui und Yukari Oshima. (HK 1990)


* FROM BEIJING WITH LOVE: Um den gestohlenen Schädel eines Diosaurierskeletts wiederzubeschaffen, beauftragt der chinesische Geheimdienst seinen schlechtesten Mann (Chow Sing Chi). Daß seine Kontaktperson (Anita Yuen) ihn dabei insgeheim nicht unterstützen, sondern beseitigen soll, bemerkt er dabei auch nach den dümmsten Zwischenfällen nicht. Eine geglückte und bestens unterhaltende Mixtur aus Bond-Parodie, harter Action und einer kleinen Romanze. (HK 1994)


* FUDOH - THE NEW GENERATION: Nachdem er als kleiner Junge die Exekution seines Vaters, eines Yakuza-Oberhaupts, heimlich beobachtet hat, organisiert Riki, nach Jahren zum Halbstarken gereift, eine Gang an seiner Schule, mit deren Hilfe er einen blutigen Rachefeldzug startet. Visuell ausgezeichnet, aberwitzig brutal, erotisch, grotesk, FUDOH läßt sich kaum in Worten beschreiben, denn gerade die Umsetzung ist es, die die mitunter unglaublichen Geschehnisse auf der Leinwand nie zu billigen Spekulativ-Effekten, wie man sie z.B. im Cat.III-Bereich des HK-Films oft antrifft, verkommen läßt. Japanisches Over-The-Edge-Kino dass man gesehen haben sollte! Die deutsche Fassung ist geschnitten, US-DVD und die Neuveröffentlichung von Japan Shock Video sind ungeschnitten ... (J 1996)


* FULL ALERT: Ein Bombenspezialist (Francis Ng) plant mit einigen Kumpels einen großen Coup, wird jedoch von einem hartnäckigen bis besessenen Cop (Lau Ching-Wan) dingfest gemacht. Während die Polizei versucht, die Komplizen und deren Ziel in Erfahrung zu bringen, bereitet die Gang des Sprengstoffmeisters dessen Befreiung vor... Nach seinem eher mäßigen US-Debüt 'Maximum Risk' hat es Ringo Lam also wieder nach HK zurückgezogen. Wer nun allerdings den im Splatting Image-Magazin angekündigten 'Actionarmageddon' erwartet dürfte böse enttäuscht werden. 'Full Alert' bietet kein großes Feuerwerk und vergleichsweise wenig Action und Leichen. Die Konzentration auf das Duell zwischen Cop Lau Chin Wan und Gangster Francis Ng fällt klein, schmutzig und sehr düster aus, erinnert in der Inszenierungsweise an frühere Lam-Werke wie 'City on Fire'. Die unbequemen Hauptakteure, ungeschönte, im Gegensatz zu manch anderem HK-Werk realitätsnahe Bilder und intensive Momente machen den Reiz dieses Films aus. Also kein Party-Kracher, aber ohne Zweifel ein sehr guter Film. (HK 1997)

 

* FULL CONTACT (Cover Hard): Nach einem gemeinsamen brutalen Überfall für tot gehalten, rächt sich ein Einzelgänger (Chow Yun-Fat) an dem skrupellosen Gangster (Simon Yam), der jetzt mit seinem ehemaligen Freund (Anthonny Wong) gemeinsame Sache macht. Gestylter, überharter Gangsterfilm von Ringo Lam. Die deutsche Fassung ist extrem geschnitten, deutsche TV-Versionen z.T. etwas weniger, die alte HK- und die Thailand-Fassung sind ebenfalls gekürzt. Die Taiwan-Fassung und die neue HK-DVD von MEi Ah sind ungeschnitten. (1993)

 

* FULL THROTTLE: Andy Lau als junger Motoradfahrer, der immer wieder in lebensgefährlichen Straßenrennen seinen Ruf als schnellster Fahrer zu verteidigen sucht. Seinem Vater, der ein professionelles Rennteam unterhält, hat er sich auf diese Weise über Jahre hinweg nicht nähern können und auch von seiner langjährigen Freundin entfernt er sich mehr und mehr. Als zudem ein neues Renntalent (David Ng) auftaucht, spitzen die Dinge sich zu ... Das durchweg gut gespielte und inszeniertes Drama mit einer intelligenten Story war 1996 einer der großen Hits in Hongkong. (1995)

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