Zurück zur Startseite des Hong-Kong-Specials
* GAME OF NO RULE: Drei junge Kleinkriminelle landen nach der Ermordung eines korrupten Geldeintreibers
im Gefängnis, ein vierter aus der Gruppe fällt nach einer Schußverletzung in eine Art Koma.
Wieder auf freiem Fuß geraten die drei schnell wieder auf die schiefe Bahn und an einen alkoholfreudigen Cop namens "Wodka" (Michael Wong), dem
wegen einer nicht geklärten Schußsituation eine Gefängnisstraße droht...
Sehr mäßiger Krimi mit ettlichen Längen (trotz 80 Min. Laufzeit!) und beinahe schon im Video-Look. Ein weiterer Beweis für
das inszenatorische Unvermögen von Regisseur Tony Leung - nicht zu verwechseln mit den Darstellern gleichen Namens! (HK 2000)
* GANGLAND ODYSSEE: Hartes, Hongkong-typisches Triadendrama, starbesetzt mit Andy Lau,
Alex Man, Chan Wai Man und Alan Tang. (HK 1990)
* GHOST IN THE SHELL: In ferner(?) Zukunft machen sich zwei Cops auf die Suche nach dem
sogenannten "Puppetmaster`, der seinem Namen entsprechend Menschen zu willenlosen
Marionetten macht. Perfekt animierter SF-Manga-Zeichentrickfilm mit einer intelligenten
Story. (HK 1995)
* GHOSTLY FACE, THE (Das Geistergsicht der roten Dschunke): Eine Prinzessin versucht die
Ermordung ihres Vaters zu rächen und kreuzt dabei unter anderem den Weg eines häßlich
maskierten Kämpfers. Ein ziehmlich blutiges Trash-Filmchen, das in seiner Art und
Aufmachung eher an "Jakka der Rebell` als an die typischen Eastern der Zeit erinnert.
Der Film ist mit seinen gut 70 Minuten Laufzeit in der deutschen Fassung zwar sehr kurz,
scheint aber in den Gewaltszenen ungeschnitten. Nachtrag: deutsche Fassung ist 2 Min. cut. (HK 1972)
* GHOSTLY LOVE: Eine weitere, stärker auf (plumpe) Erotik setzende Variante der
"Chinese Ghost Story`, deren Geisterbahn-Effekt von geradezu rührender Naivität
sind. (HK 1990)
* GHOSTLY VIXEN: Amy Yip hat es als Geist auf einen jungen Mann abgesehen, dessen
Entjungferung ihr Unsterblichkeit garantieren würde, wird aber bei ihren Versuchen von
einem hartnäckigen Geisterjäger (Shing Fui On) gestört. Fantasy- Komödie mit einigen
gelungenen - und geschmacklosen - Gags. Streckenweise allerdings auch einfach nur
nervtötend. (HK1989)
GIRL ON FIRE (= ROCK ON FIRE): Die Festnahme eines Drogen- und Waffenhändlers
rückt die beteiligten Polizisten ins Visir von dessen Schergen. Zwei Mitglieder der
japanischen roten Armee sorgen in dem Gewirr für zusätzliche Leichen. Die mäig
inszenierten Schießereien, eine belanglose Story und die No-Name-Besetzung (Billy Chow
und Sing Fui On nur in kleinen Nebenrollen) entlarven das Ganze schnell als Billigproduktion.
Immerhin hat man sich aber um eine düstere Grundstimmung und etwas bessere Bilder bemüht
und das Ganze mit einigen recht expliziten Sexeinlagen garniert. So ist der Film zwar
unterhaltsamer als die meisten Cat.III-Soft-Sex-Streifen, bleibt aber zugleich als Bloodshed-Streifen
unteres Mittelmaß. (HK1993)
* GIRL WITH A GUN: Nach zweifacher Vergewaltigung wird ein stummes Mädchen zum
Todesengel. Kommt das jemandem bekannt vor? Richtig, Abel Ferrara's MS.45 (Die Frau mit
der 45. Magnum) stand hier eindeutig Pate, doch leider ist das HK-Produkt nur eine
billig-schmuddelige und einfallslose Kopie, die in der HK-Fassung zudem in einigen
expliziteren Szenen elektronisch verfremdet, sprich zensiert zu sein scheint. Aber auch
ohne diese Eingriffe wäre das Endprodukt ein mehr als unbefriedigender Schundfilm. Mit
Alan Tam in einer Nebenrolle. (HK 1984)
* GINKO BED, THE: Der Erwerb eines alten Holzbettes hat für das Leben eines jungen Malers weitreichende Folgen, hält sich in diesem doch der Geist einer Frau auf, in die er in einem früheren Leben unsterblich verliebt war. Doch mit dem Geist der Geliebten taucht auch ein seit Jahrhunderten um die Liebe der Frau buhlender General wieder auf und der hatte in seiner Eifersucht bereits damals dem Leben des Künstlers ein gewaltsames Ende gesetzt ... Fantasy-Stoff, wie er eigentlich im Hongkong-Buche steht und tatsächlich wartet diese koreanische Produktion mit einer Bilderflut auf, die Dialoge eigentlich überflüssig macht. Sicher, einige etwas zurückhaltendere Momente hätten dem Werk, in dem es im übrigen mitunter recht blutig zur Sache geht, unter Umständen nicht schlecht getan und den Zuschauer im Angesicht der tragischen Lovestory vielleicht auch ein wenig mehr mitleiden lassen. Aber: für ein Fantasyabenteuer, bei dem man mal wieder so richtig in schönen Bilder und Tönen schwelgen kann, reicht es allemal. (Korea 1996)
* GODFATHER`S DAUGHTER MAFIA BLUES: Zwei junge Burschen werden von einem großherzigen
Triadenboss aufgenommen, geraten jedoch in große Probleme, als dieser von seinen Partnern
hintergangen wird. Ein durchschnittliccher Gangsterfilm, bei dem unter anderem Alex Man,
Dick Wei und Yukari Oshima für einige Schieß- und Prügel-Action sorgen. (HK 1989)
* GODFATHERS OF HONGKONG, THE (Der Pate von Hongkong): Ein einfach gestricker Eastern im
moderneren Gewand und mit recht brutalen, wenn auch unblutigen Prügeleien.
| * GOD OF GAMBLERS: Der König der Spieler verliert bei einem Sturz sein
Gedächnis, seiner spielerischen Fähigkeiten aber bedieht sich fortan das chaotische
Trio, das ihn versehentlich zu Sturz gebracht und danach aber zumindest gesund geplegt
hat. Ein unterhaltsamer Klassiker des modernen Hongkong-Kinos und zugleich eine
Paraderolle für Chow Yun-Fat. Mit Andy Lau und Joey Wong. (HK 1988) |
* GOD OF GAMBLERS III - BACK TO SHANGHAI: Steven Chow darf als äußerst begabter Spieler
dank eines Zeitsprungs seine Fähigkeiten im Shanghai der 30er Jahre demonstrieren. Die
mit stärkeren Fantasy-Elementen angereicherte, zweite Fortsetzung des Erfolgsfilm ist ein
sehr unterhaltsamer Genre-Mix, wie man ihn nur im Hongkong-Kino findet: Spieler-Film,
Komödie, Lovestory, etwas Fantasy und eine ordentliche Portion Bloddshed-Action -
was will man mehr, um 2 unbeschwerte Stunden zu vollbringen? Mit Gong Li. (HK 1993)
* GOD OF GAMBLERS RETURNS (Hard Game): Nachdem er in den zwei Fortsetzungen abwesend war,
kehr der wahre Gott der Spieler (Chow Yun-Fat) nun zurück und knüpft an die Geschichte
des Originals an. Auch wenn die Originalität der "Spiel-Szenen` des ersten Teils
nicht erreicht wird, bietet der Film doch eine gelungene Mischung aus harter Action und
humorvoller Unterhaltung. Mit Tony Leung und Chingmy Yau. Die alte deutsche Fassung ist
geschnitten, izwischen existiert eine Neuauflage als sogenannter "Dir. Cut". (HK 1994)
* GOLDEN SWALLOW: Ein junger Wanderer trifft auf einen weiblichen Dämon, der sich nach
menschlicher Wärme sehnt. Eine eher unspektakuläre Variante der "Chinese Ghost
Story`, für Freunde romantischer Fantasy-Geschichten aber durchaus unterhaltsam. Mit Mok
Siu Chung, Cherie Cheung und Eric Tsang. (HK 1988)
* GUN` & ROSE: Nach einem brutalen Hinterhalt durch seinen eigenen Bruder flieht ein
einst mächtiger Triadenführer in eine Kleinstadt. Dort machen ihm nicht nur
rivalisierende Jugendbanden das Leben schwer, bald wird er auch von seiner Vergangenheit
eingeholt. Temporeich inszeniertes Gangsterdrama mit Alan Tang, Andy Lau & Simon Yam.
(HK 1993)
* GUN` & ROSES: Ein selten langweiliger Krimi mit Schauplatz England, den Simon Yam
wohl während einiger Urlaubstage gedreht hat. Ein in England untergetauchter China-Flüchtling,
versucht mit einem befreundeten Geschwisterpaar, seinen besten Kumpel und dessen Gangsterboß vom
Morden abzuhalten. Bitte keinesfalls mit dem Andy Lau-Titel verwechseln! (HK 1993)
| * GUNMEN: Vier nach dem chin. Bürgerkrieg getrennte Freunde finden
schließlich in der Shanghai-Polizei wieder zu einem explosiven Quartett zusammen und
lehren die Unterwelt das Fürchten. Von Kirk Wong inszenierter, harter Action-Krimi mit
Tony Leung und Waise Lee, bei dem "The Untouchables" als Vorbild diente. Formal
und inhaltlich deutlich über dem Durchschnitt des Genres. (HK 1988) |