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* HAND OF DEATH (Dragon Forever): Ein trotz Regie (John Woo) und Nebendarstellern (Samo
Hung & Jackie Chan) recht mittelmäßiges Kung-Fu-Kostüm-Spektakel zur Manchu-Zeit.
Deutsche und englische Fassung sind identisch, was allerdings kaum verwundert, da der Film
für Woo-Verhälnisse recht harmlos ausfällt. (HK 1976)
| * HARDBOILED: Super-Cop Chow Yun-Fat heftet sich auf die Versen einer Waffenschmuggler-Bande unter der Führung von Anthonny Wong, die seinen Freund auf dem Gewissen hat. Unerwartete Unterstützung erhält er dabei von Undercover-Cop Tony Leung. John Woo`s letzte Hongkong-Regiearbeit ist ein technisch perfekter 2 Stunden-Showdown mit rekordverdächtigem Bodycount und zugleich eine Art "Best of`-Zusammenstellung inzwischen oft kopierter Actionszenen des Meisters. Die deutsche Videofassung stellt Zensurrekorde auf, bei Pro7 lief der Film in einer deutlich besseren Fassung. Die GB-Fassung hat einen unwichtigen, kaum zu bemerkenden Schnitt. Die HK-Fassung ist gekürtzt, die NL-Fassung ungeschnitten. Erstaunlich: die deutsche Pressekopie enthält im Finale mehrere Gewaltszenen, die in allen anderen Fassungen nicht enthalten sind. Die Taiwan-Fassung entspricht zwar nur der normalen ungekürzten Fassung, dafür enthält sie noch den ursprünglichen Soundtrack (u.a. aus 'Predator'). Letzterer gefällt mir persönlich besser, zumal manche Musikeinsätze in der ursprünglichen Version noch treffender sind als in der Exportfassung, aus der die copyright-geschützten Musik-Stücke entfernt werden mußten. (HK 1992) |
* HARD TO KILL (?): Yukari Oshima als Interpol-Agentin, die zusammen mit einem ebenfalls
schlagkräftigen Cop einem Drogenboss in HK den Garaus macht. Einige - nett gesagt -
Anleihen bei Walter Hill's "Red Heat" sind kaum zu übersehen, ansonsten werden
mehrere recht harte Actionszenen in eine uninteressante Story eingeflickt. Appropos
Flickwerk: Die Szenen mit Simon Yam sind komplett aus 'Fatal Termination' entnommen. Das
sagt eigentlich eine Menge über das Niveau des Films - trotzdem kurzweilige Unterhaltung.
Die deutsche Fassung ist stark geschnitten. (HK 1992)
* HEAVEN OF HOPE: Ein ehemaliger Süchtiger und Krimineller (Anthony Wong) trä:gt inzwischen den
Namen "priest", weil er sich engagiert um junge Leute kümmert und diese beharrlich von Drogen und
anderem Übel abzuhalten versucht. Seine eigene Tochter hat er dabei wohl vernachlässigt, denn
die ist eines Tages offensichtlich im Sumpf der Prostitution verschwunden. Mr Wong macht sich
auf die Suche und wird schon bald auf eine Probe nach der anderen gestellt, denn der Gewalt hat der Geläuterte
inzwischen eigentlich abgeschworen. ... Ein kleiner, schmuddeliger, aber recht stimmiger Thriller mit einigen recht
brutalen Gewalt-Eskapaden. Ob für manch holprigen Übergang Zensurmaßnahmen oder ein schlechter Cutter
verantwortlich war, ist momentan mangels Vergleichsmöglichkeit noch nicht feststellbar. (HK1999)
* HER NAME IS CAT: Eine Profikillerin (Almen Wong) mit harter Vergangenheit und ein von Frau
und Kind verlassener Cop (Michael Wong) kommen sich näher und geraten gemeinsam ins
Visier des weiblichen Killerbosses, die sich ihrer 'Cat' mit Hilfe zweier Profis aus China
entledigen will. Eine perfekt trainierte Tötungsmaschine à la 'Black Cat', eine Killerin,
die sich - wie in 'Beyond Hypothermia' im Innersten nach Liebe sehnt, heiße (wenn auch
nicht allzu freizügige) Erotikeinlagen à la 'Naked Killer' und ein Schuß Wong Kar-Wai,
das sind die Elemente, die mir spontan einfallen, wenn es darum geht, 'Her Name is Cat' zu beschreiben.
Glücklicherweise ist der Film jedoch keine Kopie zuvor genannter Werke, sondern entwickelt sich
zu einem durchaus gelungenen, eigenständigen Werk, das trotz starker Stilisierungen durchaus
auch emotional überzeugen kann - nicht zuletzt dank des in dieser Rolle einmal wirklich
sympathisch (und nicht überheblich) wirkenden Hauptdarstellers Michael Wong. Da 'Naked Killer'- Regisseur
Clarence Ford zudem für einige rasante Schuß- und Kampfszenen sorgt, dürften auch Action-Freunde
das Kino zufrieden verlassen. Für mich war 'Her Name is Cat' auf jeden Fall eine wirkliche
Überraschung auf dem HK-Action-Sektor! (HK 1998)
* HERO: Im Shanghai der 30ger Jahre versucht sich ein junger kampfsporterprobter Mann in
Gangsterkreisen (unter anderem angeführt von Yuen Biao) zu behaupten. Liebe, Verrat &
Massenauseinandersetzungen sind die genre-typischen Zutaten dieses aufwendigen, mitunter
aber auch etwas langatmigen Gangsterfilms, der an ähnliche Filme wie SHANGHAI GRAND nicht
heranreichen kann. Die deutsche Videofassung und GB-DVD sind ungeschnitten, die HK-DVD ist übel zensiert.
(HK 1997)
* HERO DREAM: B-Picture-Action um eine Polizei-Einheit, die thailändische Waffenschieber
ins Visier nimmt. Zahlreiche Hau-drauf-Action und explizite Sex-Szenen (u.a. mit
Transvestiten) machen das ganze zu einen recht geschmaklosen Ganzen, bei dem man sich
fragt, was Carrie Ng und Michiko Nishiwaki dort verloren haben. Nun ja. unterhaltsam ist das
Ganze irgendwie schon. (HK 1992)
* HEROES TWO (Die tödlichen Fäuste der Shaolin): In einer Art Fortsetzung zu "Men
from the Monastery` nehmen es Fu Sheng und Chen Quan-Tai wieder mit den bösen Manchus
auf. Für Freunde historischer Kung Fu-Spektakel ein durchaus unterhaltsames Werk von Shaw
Brothers-Veteran Chang Cheh. Die deutsche Warner Home-Fassung ist extrem geschnitten, die
laut Ofdb identische Videofassung von Skyline-Video ist letterboxed! Die GB-Fassung
ist wesentlich länger, laut BBFC aber noch ziemlich geschnitten. (HK 1975)
* HEROIC ONES, THE (Die 13 Söhne des gelben Drachen): Aufwendiges Shaw
Brothers-Spektakel, in dem sich unter anderem David Chiang und Ti Lung gegen die Belagerer
einer großen Festung stellen. Von Chang Cheh äußerst unterhaltsam inszeniert. Die deutsche Fassung
ist nur noch ein zensierter Action-Torso.(HK 1971)
| * HEROIC TRIO, THE (The Heroic Trio): In einer nicht fernen Zukunft stiehlt ein übermachtiger Dämon mit Hilfe von Invisible Girl (Michelle Yeoh) in Hongkong unter einem gewissen Sternzeichen geborene Kinder. Doch die Menschen erhalten in Gestalt von Wonder Woman (Anita Mui) und Chief Catcher (Maggie Cheung) wehrhafte Unterstützung. 'The Heroic Trio' vereint nicht nur drei von Hongkong's populärsten Darstellerinnen (Michelle Yeoh dürfte bei uns noch aus dem letzten Bond in guter Erinnerung sein), die in einem an Gotham-City erinnernden Hongkong der Zukunft angesiedelte Geschichte bietet auch schwerelose Nonstop-Action, eingefangen in einem faszinierenden Bilderrausch. Daß dabei mancher Sub-Plot nur angeschnitten wird und das Ganze nicht allzu ernst genommen werden darf, versteht sich von selbst. 'The Heroic Trio' ist nämlich nicht einfach nur wunderbare Unterhaltung, sondern auch ein Sieg der Phantasie über die Logik. Johnny To inszenierte diese in Bild und Ton betörend gestaltete Fantasy-Action voller Ideen. Die deutsche Videofassung ist zugunsten FSK 16 stark gekürzt!(HK 1993) |
* HERO OF TOMORROW: Nicht gut gekleidete Gangsterbosse, sondern das Fußvolk der Triaden
steht im Mittelpunkt dieses düsteren, kleinen Klassikers, in dem sich ein junger Mann
unbedingt im Unterweltmilieu beweisen möchte. (HK 1988)
* HEROES SHED NO TEARS (Blast Heroes). Ein Gruppe Söldner entführt einen brutalen
Anführer der Vietkong, dessen Soldaten sich wiederum unerbittlich auf deren Fersen
heften. Noch ohne die spätere Eleganz, aber bereits voller Brutalitäten inszenierte
Kriegs-Action des Action-Meisters John Woo. Die HK-DVD und das synchronisierte GB-Tape
sind uncut.(HK 1987)
* HER VENGEANCE: Eine junge Frau wird das Vergewaltigungsopfer einer Gruppe brutaler
Kleingangster und geht nach einigem Zögern zum Gegenangriff über. Nach bekanntem Muster
effektvoll inszeniert, jedoch streckenweise von abstoßender Brutalität. Inzwischen gibt
es eine VCD aus HK mit Untertiteln. (HK 1988)
* HE WHO CHASES AFTER THE WIND: Ein Polizist (Alex Man) verliebt sich in eine junge, aber
verheiratete Frau (Elisabeth Lee), die Opfer eines brutalen Einbruchs geworden war. Trotz
einiger rauher Momente insgesamt weniger ein Thriller als vielmehr eine eher
unspektakuläre aber dank der Darsteller (u.a. noch Steven Chow) durchaus unterhalsame
Lovestory mit Krimi-Touch. (HK 1988)
| * HIGH RISK (Total Risk): Seit dem Tod seiner Familie fristet Ex-Polizist Jet Li ein selbstmörderisches Dasein als geheimes Stuntdouble eines berühmten Filmstars (Jackie Cheung). Doch genau der gerät zusammen mit einer nervigen Reporterin (Chingmy Yau) in eine spektakuläre Geiselnahme während einer Fest-Gala in einem Hochhaus. Aufwendige Action nach bekannten US-Vorbildern sowie einige eher überflüßige Klamaukeinlagen. Die deutsche Video-Fassung ist stark geschnitten. Angeblich ist die Neuauflage in HK ebenfalls - wenn auch nur leicht - cut. (HK 1995) |
HITMAN: Nach der Ermordung eines Yakuza-Bosses wird ein hohes Kopfgeld auf den dafür
verantwortlichen King of Killers ausgesetzt. Es beginnt eine Jagd, an der sich auch Eric Tsang mit
Hilfe Jet Li's beteiligen möchte. Der jedoch wirkt eher harmlos und für den Job nicht wirklich
geeignet... Vorspann und Auftakt des Films lassen einen vermuten, hier eine richtige Action-Bombe
serviert zu bekommen, doch genau diese Erwartung dürfte die größte Enttäuschung
hervorrufen. In seinem Mittelteil bietet "Hitman" nämlich nicht mehr als harmlose Unterhaltung mit
Comedy-Einschlag, die nur von wenigen, kurzen Actioneinlagen unterbrochen wird. Erst im Finale geht es
dann noch einmal richtig zur Sache. Also: als Unterhaltungsfilm akzeptabel, als Actionfilm ungenügend.
Mit Simon Yam und Gigi Leung. (HK 1998)
* HITMAN IN THE HAND OF BUDDAH (Im Auge des Taifun): Ein junger Kämpfer legt sich in
diesem Kostümeastern mal wieder mit dem örtlichen Bösewicht an. Ein durchschnittlicher
Kung Fu Film mit überdurchschnittlichen Kämpfen und einigem Klamauk. Die deutsche
Fassung ist leicht geschnitten.
* HOLY VIRGIN QUEEN VS EVIL DEAD: Edie Ernordung seiner Studentinnen bringt zuerst einen
Lehrer (Donnie Yen) unter Mordverdacht. Als man einem Dämon auf die Spur kommt, macht man
sich auf nach Kambodscha, um diesem den Garaus zu machen. Eine bunte Mischung aus
Abenteuer, Action und fernöstlichem Horror mit Donnie Yen & Sibelle Hu.
* HOME TOO FAR, A: Kriegsdrama mit Andy Lau um Heimatvertriebene, die versuchen, sich
gegen die erbarmungslose chinesische Armee zur Wehr zu setzen. Actionreich und packend
inszeniert. (1990)
* HOME TOO FAR PART 2, A: Direkt an den Vorgänger anknüpfend verfolgt die Geschichte
nun, wie einige der Vertriebenen sich mit Drogen- und Waffenhandel eine neue Existenz
aufzubauen versuchen. Ein ruhiges und optisch elegant inszeniertes Drama mit Tony Leung.
(HK 1993)
* HONGKONG EVA: In Action wie Erzählweise gleichermaßen mäßiger Krimi um einige
schlagkräftige Ladies. Kann man sich anschauen, ist aber wahrlich nichts besonderes.
* HONGKONG GODFATHER: Triadenboss Andy Lau zeigt einer konkurrierenden
Triadenorganisation, wer hier das Sagen hat. Gut inszenierter, recht spannender
Gangsterfilm mit vielen bekannten Gesichtern. (HK 1990)
* HORRIBLE HIGH HEELS: In einem kleinen Schuhbetrieb scheint ein Wahnsinniger zu wüten,
der für das Schuhleder auf ganz besondere Zutaten zurückgreift. Wüstes
Cat.III-Trash-Gemisch aus Sex, Gewalt und einigen eher billigen Action-Einlagen.
Die HK-Version ist leicht geschnitten. (HK 1994)
* HOT HOT & POM POM: Zwei Cops legen sich mit dem skrupellosen Führer einer
Untergrund-Gang an. Die Quasi-Fortsetzung zu "Curry & Pepper` bietet neben
bedingt unterhaltsamen Comedy-Einlagen auch perfekt inszenierte Action. Jackie Cheung
erhält diesmal Rückendeckung von Lam Ching Yin. Allein schon wegen des gut
choreografierten Finales für Freunde des Heroic Bloddshed empfehlenswert. (HK 1992)
* HUNTING LIST, THE (Hunting List): Ein Undercovercop kehrt zu seinen verbrecherischen
Jugendfreunden zurück. Hongkong-Variante von "State of Grace` mit deutlichen
"True Romance`-Anleihen. Wen das nicht stört, der kann sich an einem ebenso
düsteren wie harten Gangsterfilm erfreuen. Der Film ist mit mäßiger Synchro auf Deutsch erschienen. (HK 1995)