* KIDNAP OF WONG CHAK FEI, THE: Ein verzweifelter Vater (Kent Cheung) entführt seinen ehemaligen Arbeithgeber.
Streckenweise unterhaltsames, doch überwiegend äußerst mittelmäßiges Drama von geringer Spannung. (HK 1993)
* KID WITH TATOO (Der tätowierte Adler): Ein junger Mann kämpft gegen eine lokale Gangsterbande, deren Kopf sein
eigener Vater zu sein scheint. Unterhaltsamer Standart-Eastern der Shaw Brothers, vor allem in punkto Inhalt stark geküzt. (HK 1980)
* KID WITH THE GOLDEN ARM (Die 5 Kampfmaschinen der Shaolin): Verschiedene Gruppierungenstreiten sich um einen
gheimnisvollen Transport. Teils humorvoller, teils blutiger Shaw Brothers-Kostüm-Eastern von Chang Cheh. Die deutsche
Videofassung ist vor allem in inhaltlichen Szenen geschnitten, in den Actionszenen wird dafür noch erstaunlich viel Kunstblut geboten. (HK 1979)
* KILLER: Jordan Chan, Simon Lui, Ken Wong & Mark Cheng bilden ein berüchtigtes Killer-Quartett, das als cool gestylte Variante des
Fussvolks der Triaden seine Aufträge stets mit dem Messer erledigt. Ihrer Arbeit eines Tages überdrüssig und vom Boss betrogen
stehen die Karten zunehmend schlechter für die Vier, die zudem bei einem wichtigen Auftrag den falschen Mann erledigt haben und nun nur
noch eine Chance haben, ihren Fehler wiedergutzumachen. Bei Jordan Chan und der Thematik an die YOUNG & DANGEROUS-Reihe zu denken, liegt nahe.
KILLER ist allerdings weniger bunt, tendenziell düsterer und trotz der Thematik gerade in der ersten Hälfte sehr zurückhaltend,
was Action und Gewalt angeht. Akzeptables HK-Gangsterkino für Freunde derartiger Filme. (HK 2000)
* KILLER, THE (Die Bande des gelben Drachen): Zwei Kämpfer nehmen es mit einer japanischen Schmugglerbande auf.
Konventioneller Shaw Brothers-Eastern mit nicht nur für die Entstehungszeit beachtlichen Härten. Die GB-Fassung ist trotz kleiner Schnitte - laut BBFC
fehlt immerhin eine knappe Minute - sehr blutig, die deutsche Version ist dagegen recht stark gekürzt. (HK 1971)
* KILLER, THE (Blast Killer): Ein Killer kümmert sich um eine von ihm versehentlich verletzte Sängerin und gerät parallel dazu zwischen
die Fronten von Polizei und Auftraggebern. Unübertroffener John Woo-Klassiker mit Chow Yun-Fat, Danny Lee und Sally Yeh, der für viele Filmfans - mich eingeschlossen -
wohl der Auslöser dafür war, sich mit dem HK-Kino intensiver zu befassen, das bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich aus Jackie Chan, den Red und Ultra Force-Filmern sowie alten Eastern bestand.
(HK 1989)
* KILLER ARMY (Der Geheimbund der Todeskralle): Besserer Shaw-Brothers-Eastern von Chang Cheh um eine Gruppe junger Männer im
Kampf gegen böse Unterdrücker. Die deutsche Fassung ist vor allem inhaltlich cut, enthält aber einige kurze Gewaltszenen mehr als die holländische Fassung.
(HK 1979)
* KILLER CONSTABLE (Der gnadenlose Vollstrecker): Im Auftrag der Kaiserin soll ein gnadenloser Polizist (Chen
Quan-Tai) einen gestohlenen Goldschatz wiederfinden. Ein perfekt inszenierter, harter Kostüm-Eastern. Die deutsche Fassung scheint
ungeschnitten oder zumindest nicht störend geschnitten und bietet heftige Kampfszenen. (HK 1981)
* KILLER"S BLUE, A: Nachdem ein Killer (Ti Lung) einen Mann erschossen hat, läßt er dessen kleine Tochter von seiner
damaligen Liebe adoptieren. Als er nach 14 Jahren aus dem Gefängnis kommt, macht ihm nicht nur die inzwischen herangewachsene Tochter
einige Probleme, auch seine Triadenfreunde sind durch einen machtgierigen Konkurrenten und ehemaligen Freund in Bedrängnis
geraten. Ti Lung mal wieder in der Rolle des aufrechten Gangsters, der sich bald zwischen privatem Glück und den Verpflichtungen der Triade
entschließen muß. Kein außergewöhnliches, aber nicht zuletzt dank des Hauptdarstellers wieder einmal ein solides Gangsterdrama. (HK 1989)
* KILLER"S LOVE, A: Um einen mißlungenen Auftrag zu Ende führen zu können, nistet sich ein Profi-Killer (Simon Yam) bei
einer prüden Lehrerin auf dem Land als Untermieter ein. Der bald aufkeimenden Liebe steht da nur ein ehrgeiziger Nachwuchskiller
im Weg, der gerne die neue Nr.1 wäre. Eine recht seltsame Mischung aus naivem Humor, Romanze und einigen wenigen brutalen
Shoot-Outs, die zwar kurzweilig unterhalten mag, letztendlich jedoch auf keiner Ebene wirklich zufriedenstellt. (HK 1993)
* KILLER"S ROMANCE: Simon Yam rechnet als geheimnisvoller Killer mit den Mördern seines Vaters ab. In England
gedrehter, leider (zumindest in engl. Synchronisation) nicht durchgehend überzeugender Action-Thriller mit Joey Wong nach Motiven
der "Crying Freeman"-Manga-Reihe. Mit dem US-Film gleichen Namens gelang später eine wesentlich gelungenere Version des Stoffs. Trotzdem
dürfte allein das blutrünstige letzte Viertel des Films Bloodshed-Films zumindest kurzweilig unterhalten. (HK 1989)
KILLING ME HARDLY: Ein aus der Haft entflohener Psychopath geht auf seiner Suche nach einem gewissen "Charlie", mit dem er noch eine Rechnung offen hat, über diverse Leichen.
Drei im Dienste des Gesuchten arbeitende Mädchen - oder sollte ich gleich Engel sagen? - versuchen ihn zu stoppen ... Ein über weite Strecken ziemlich langweilig und uninteressant geratener Action-Thriller,
der nach einen unsäglichen Anfang mit diversen banal geratenen Verfolgungen etwas Hoffnung aufkommen läßt, letztendlich aber trotz der ansehnlichen Darstellerinnen (u.a. Jade Leung) und verstreuter
Brutalismen schwer enttäuscht. (HK 1997)
* KING BOXER (Zaoh der Unbebesiegbare): Klassischer Eastern um einen Kung Fu Schüler, der sich gegen die seine Schule
attakierenden Japaner stellt. Oft kopiert und trotz seines Alters ein durchweg unterhaltsamer und mitunter recht blutiger
Eastern. Die deutsche Fassung ist cut, die englische minimal geschnitten. Es gibt eine US-DVD, allerdings mit sehr mäßigem Bild. (1972)
* KING OF GAMBLER: Um eine Meisterin des Kartenspiels zu besiegen, heuert eine Familie titelgebenden Spielerkönig an. Als
der dann tatsächlich gewinnt, sinnt die Besiegte auf Rache und richtet auf einer Hochzeit der Familie ein Massaker an. Nun kann der King
of Gambler zeigen, daß ihn seine ausgeprägten Sinne auch beim Umgang mit der Schusswaffe hilfreich sein können! An der
Seite eines überlebenden Sprößlings (Alex Man) sorgt er dafür, daß in den letzten 20 Minuten eine unendliche
Zahl von Schurken dahingerafft werden. Leider ist das Inszenierungsniveau nicht so hoch wie der Bodycount, aber immerhin bleibt eine insgesamt
unterhaltsame Mischung aus einem 60 minütigen, eher mäßigem Spieler-Film und einem 30 minütigen videospielähnlichen
Dauer-Massaker. (HK 1991)
* KING OF ROBBERY: Oberschurke Simon Yam überfällt mit seiner Bande Festlandchinesen in Hongkong ein Geschäft nach dem anderen.
Der Plan ist dabei immer recht einfach gehalten: sein AK47 hat das letzte Wort, Polizisten und andere Störenfriede werden gleich zu Duzenden über den
Haufen geknallt. Das ist dann zwar zum Teil ziemlich hart geraten, hinterläß aber wegen der mäßigen Inszenierung und dem Fehlen
jeglicher Tiefe - man hat das Gefühl, von den 84 Minuten Laufzeit werden 70 Minuten lang Überfälle vorbereitet, ausgeführt oder einfach Leute
fertiggemacht - einen zwiespältigen Eindruck. Fans des Hauptdarstellers und von grober Action kommen aber sicherlich auf ihre Kosten. Desweiteren mit Roy Cheung. (HK 1998)
* KNOCKABOUT (Knockabout): Zwei kleine Betrüger (Yuen Biao & Lau Kar Leung) kriegen von einem Meister eine
Lektion in Kung Fu erteilt und möchten daraufhin bei ihm in die Lehre gehen. Doch der hat, wie sich herausstellt, einiges zu verbergen. Ein recht
schlichter, weitgehend humorvoller Eastern, der aber dank des damaligen Debütanten Yuen Biao einige sehr akrobatische Kämpfe zu
bieten hat.
(HK 1978)
* KUNG FU CULT HERO: Nachdem seine Eltern erzwungenermaßen Selbsmord begangen haben, wird ein Kleinkind bei
den Shaolin aufgenommen. Doch auch nach 14 Jahren ist der nun junge Mann (Jet Li) mehr Außenseiter als Kämpfer, während diverse
Gruppierungen noch immer um die Macht kämpfen. Doch als ein schlagkräftiges Fräulein (Chingmy Yau) auftaucht, überschlagen sich die
Ereignisse. Ein kunterbuntes, comicähnliches Spektakel, in dem die Protagonisten mehr fliegen als gehen und auch schon mal ein paar
Energiekugeln aus der Handfläche abschießen. Etwas mehr Seriösität wäre bei all den dabei rollenden Köpfen doch wünschenswert gewesen.
(HK 1993)