Zurück zur Startseite des Hong-Kong-Specials
* LADY WHIRLWIND (Kung Fu - Die Karateteufel): Brutaler Eastern, in dem eine junge Frau
mit Fäusten und Beilen gegen eine skrupellose Gangsterbande vorgeht. Die deutsche Fassung
ist mitunter recht hart, hat aber noch einige deutlich erkennbare Schnitte. (HK 1971)
* LAMB KILLER: Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester gerät eine junge Frau in
deren Kreis zwielichtiger Verbrecherfreunde. Wenig aufregende und actionarme Unterhaltung. (HK 1993)
* LANTERN: Ein junger Mann möchte unbedingt Mitglied einer Triade werden und stürzt
sich, seine Freunde und seine Familie ins Unglück. Ein gut inszeniertes
Anti-Triaden-Drama. Die HK-Fassung nervt leider etwas mit häufigen (Zensur-)Piepsern auf
der Tonspur. (HK 1993)
* LAST BLOOD, THE (The Last Blood): Andy Lau begibt sich zwischen Polizei und Terroristen
auf die Jagd nach einem für seine Freundin lebensnotwendigen Blutspender. Rasantes
Actionkino vom Feinsten. Die alte deutsche Videofassung ist geschnitten, es gibt aber eine ungeschnittene
Neuauflage von Screen Power. (HK 1991)
* LAST BREATH: Die Erlebnisse einer Gruppe neuer Rekruten im Vietnamkrieg. Ein äußerst
billiger Film mit teils offensichtlich wahloser Szenenabfolge und einigen üblen
Widerwärtigkeiten à la "Cannibal Mercenary".
* LAST HERO IN CHINA (Claws of Steel): Jet Li kämpft zur Rettung des Landes erneut im mittelalterlichen
China gegen einen Geheimbund. Furios inszenierter Eastern mit parodistischen Ansätzen, die nicht jedermans Sache
sein dürften (Stichwort: Gesangseinlage). Die deutsche Fassung
ist mal wieder cut. (HK 1993)
| * LAST HURRAY FOR CHIVALRY: Nach einem Massaker sollen zwei
Schwertkämpfer im Auftrag eines Überlebenden die Mörder zur Strecke bringen. Ein von
John Woo inszenierter Eastern der alten Schule, anfangs noch etwas hölzern in den
Kampfszenen, später aber von zunehmender Rasanz und mit heftigem Blutverbrauch. Für
Genrefreunde wirklich gute Unterhaltung, inzwischen auch in einer untertitelten
Fassung bei Tai Seng und als HK-DVD veröffentlicht. (HK 1978) |
* LEGACY OF RAGE (Born Hero): Nachdem er Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen hat,
sinnt Bruce Lee-Sohn Brandon Lee auf Rache an dem Freund, der ihn einst verriet. Ein
solider Actionfilm mit explosivem Finale. Die GB-Fassung hat gegenüber der deutschen
einen kurzen Schnitt. Die HK-Fassung ist identisch mit der deutschen Fassung. (HK 1988)
| * LEGENDARY COUPLE: Einem kleinen Angestellten (Simon Yam) wird von seinem
undankbaren Chef die Schuld für den Überfall eines Geldtransporters in die Schuhe
geschoben. Als daraufhin während ausgedehnter Verhöre auch noch seine Frau bei der
Geburt des Kindes verstirbt und der Boss jede finanzielle Hilfe verweigert, entführt er
kurzerhand dessen Tochter (Chingmy Yau). Die schlägt sich nach anfänglichem Widerwillen
auf die Seite des Geschundenen und fortan zeigen die beiden Gangstern und Polizei, was
eine Harke ist. Klingt gut, ist aber leider nur mittelmäßig. Zwischen hartem Drama und
Blödelei schwankend, läßt einen das Ganze die meiste Zeit einfach unberührt. (HK 1995) |
* LEGEND OF THE LIQUID SWORD: Aaron Kwong in einem nicht alzu ernst zu nehmenden,
historischen Swordsplay-Spektakel. Gerade wegen recht parodistischer Momente ziehmlich
unterhaltsam. Mit Chingmy Yau. (1993)
* LEGEND OF THE SEVEN GOLDEN VAMPIRES (Die 7 goldenen Vampire): Auf der Jagd nach Untoten
und Vampiren verschlägt es Peter Cushing diesmal nach China! Dort erhält er dann
schlägkräftige Unterstützung von David Chiang. Skuriller, aber unterhaltsamer Genremix
aus zwei populären Genres der 70er. Die GB-Fassung ist ganz leicht geschnitten, die
deutsche TV-Ausstrahlung war zumindest ungeschnitten. (1976)
* LEGEND OF THE WOLF (a.k.a. THE NEW BIG BOSS): Ein junger Hitzkopf sucht einen legendären
Killer (Donnie Yen) auf, um ihn für einen Auftrag anzuheuern. Der jedoch rät ihm zur Besonnenheit
und versucht, anhand einer Erzählung aus seinen Leben den jungen Mann von dem Vorhaben abzubringen ...
Nichts gegen die etwas intelligenteren Vertreter des HK-Kinos, doch ab und zu braucht man Filme wie
diesen: rasante (gespeedet aber nicht lächerlich!) und knallharte Kampfszenen, im 15 Minuten-Takt in
eine auf das Nötigste reduzierte Story eingebettet und ein Finale, daß nach gut 60 Minuten
beginnt! Für Freunde von Martial Arts Filmen aus Hongkong einfach eine Offenbarung! Leider bislang nirgends
in Widescreen veröffentlicht. Mit Carmen Lee
(HK 1997)
* LETHAL LADY (Lethal Lady): Die Heirat einer jungen Polizistin provoziert den Neid ihrer
ebenfalls als Polizisten arbeitenden Schwestern, was zum Scheitern eines Einsatzes und
bald auch zu ettlichen schweren Verlusten führt. Ein Schieß- und Prügelspektakel der
üblichen Sorte, teils recht flott, teils eher banal in Szene gesetzt.
* LETHAL PANTHER (Der tödliche Panther): Einige weibliche Killer machen diversen
Gangstern die Hölle heiß. Von Schund-Regisseur Godfrey Ho teils rasant, teils recht
billig inszenierte, mit einigen Sex-Szenen angereicherte Schießorgie. Die deutsche
Fassung ist ungeschnitten! (1992)
* LETHAL PANTHER II (Lethal Dragon): Auch die (inhaltlich nicht anknüpfende) Fortsetzung
bietet eine handlungsfreie Anreicherung teils gut gemachter, teils jedoch auch recht
billiger Action (kleiner Hinweis: 'Terminator 2'-Soundtrack schön plump ins Finale
geschnitten), diesmal immerhin mit Yukari Oshima. Die deutsche Fassung ist entsetzlich
geschnitten, die englische dagegen weit länger und identisch mit der HK-Fassung (ab 15!).
Offensichtlich fehlen aber bereits in dieser viele blutige Details. Definitif nur für
Freunde des 'Femme Fatale'-Genres zu empfehlen.
* LICENSE TO STEAL: Die Liaison zweier äußerst gelenkiger Einbrecher-Schwestern droht zu
zerbrechen, als sich eine der beiden (Joyce Godenzi) in den Neffen (Yuen Biao) des auf den
Fall angesetzten Polizisten verliebt. Da Richard Ng und Sammo Hung, der den Film auch
inszeniert hat, zu den weiteren Stars der Besetzungsliste gehören, sind einige recht gute
Kampfszenen garantiert. Leider ist der Rest wenig gelungen, so daß der Film insgesamt
allenfalls Mittelmaß erreicht. Mein Tip: Lieber nochmal Samo Hung-Klassiker wie 'Eastern
Condors' oder 'Pedicab Driver' angucken!
* LIFELINE (Lifeline - Die Todesmutigen): Von Johnny To aufwendig inszeniertes Drama um
eine HK-Feuerwehrbrigade. Nach einigem Herzschmerz und kleineren Notfällen kommt es zum
fast 40-minütigen Höhepunkt, dem Einsatz in einem brennenden, mit explosiven Chemikalien
bestückten Fabrikgebäude. 'Lifeline', bei dem deutlich 'Backdraft' Pate gestanden hat,
hat eine große Schwäche: In den ersten 60 Minuten hangelt sich der Film episodenhaft von
einen Einsatz zum nächsten, einzig die Romanze zwischen dem aufmüpfigen und wagemutigen
Feuerwehrmann (Lau Ching Wan) und der beziehungsgeschädigten Krankenschwester (Carmen
Lee) sorgt für nötige Kontinuität - doch leider ist dieses Kapitel ist nach 60 Minuten
beendet und wird am Ende nicht noch einmal wenigstens kurz aufgegriffen. Trotz alledem
bietet 'Lifeline' zweifelsohne knapp zwei Stunden gute Unterhaltung, wobei vor allem der
ca. 1/3 des Film einnehmende finale Löscheinsatz ordentllich Spannung und Effekte zu
bieten hat, allerdings mit seinem unglaubwürdigen Happy-End (wie kann er das überleben?)
zugleich auch ein wenig enttäuscht. Fazit: nicht schlecht, aber zum einen werden nicht
ganz die spektakulären Effekte des Vorbilds 'Backdraft' ereicht und zum anderen könnte
man in Hinblick auf Regisseur und Hauptdarsteller auch mehr erwarten. (HK 1996)
* LONE WOLF AND CUB - SWORD OF VENGEANCE (Okami 1 - Das Schwert der Rache): Der vom Shogun verstossene
Scharfrichter macht sich nach der Ermordung seiner Frau mit seinem Sohn auf einen langen Weg der Rache.
Beginn eines 6-teiligen Samurai-Opus, in dem der schweigsame Hauptdarsteller mit seinem Sohn (auch im spzeziellen
Kinderwagen fehlen die tödlichen Klingen nicht!) diverse Abenteuer bestehen und Gegner überwinden muss.
Ruhige Szenen voller Poesie wechseln dabei mit exzessiven Gewaltausbrüchen, die in ihrer Blutrünstigkeit schon wieder
stilisierte Züge annehmen. Weit stilsicherer als zahlreiche HK-Produkte dieser Zeit und somit nicht nur
für Eastern Fans sehenswert. Die deutsche DVD ist ungeschnitten und Original mit deutschen Ut.. Aus den ersten beiden Teilen
der Serie schnitt Roger Corman das Werk Shogun Assassin, das aber die Atmosphäre der Originale missen lässt.
(J 1972)
*LONE WOLF AN CUB - BABY CART AT THE RIVER STYX (Okami 2 - Am Totenfluss): Diesmal wird der einsame Wolf von einer Gruppe weiblicher Killerinnen
verfolgt und soll selbst drei Meister des Kampfes zur Strecke bringen. Wie der erste Teil ein ausgezeichneter Samuraifilm mit ebenso schönen wie blutigen
Momenten und einer faszinierenden Grundstimmung. Die deutsche DVD ist uncut! (J 1972)
LONE WOLF AND CUB - BABY CART TO HADES (OKAMI 3 - DER WIND DES TODES, alt. JAPANGO): Im dritten Teil soll der einsame Schwertkämpfer
einen böswilligen Gouverneur zur Strecke bringen. Nicht ganz so actionreich wie die beiden Vorgänger, aber nach wie vor
ein herausragender Samuraifilm. Die deutsche DVD ist uncut. Die alte deutsche Videofassung unter dem Titel JAPANGO ist dagegen geschnitten. (J 1972)
* LONG ARM OF THE LAW (Hongkong Vice): Ein Gruppe von Kleingangster vom Festland hofft in
HK auf eine große Chance, wird aber von Polizei und Konkurrenten immer mehr in die Enge
getrieben. Ein "kleiner", spannend und atmosphärisch inszenierter Krimi ohne
Glorifizierung des Gangstertums. Die deutsche Videofassung ist im Gegensatz zur HK-Fassung
ungeschnitten! (HK 1984)
* LONG ARM OF THE LAW II: Eine Gruppe von illegalen Immigranten von Festland soll für die
Hongkong-Polizei als Undercover-Einheit opperieren. Nach einigem Hin und Her und dem unappetittlichen
Ableben ihren Kontaktmannes (Alex Man kriegt einen Sack mit Ratten über den Kopf, dann verliert er ihn ganz)
gelingt es ihnen schließlich, das Vertrauen der in den Mord involvierten Gangster zu erlangen und an
einem Überfall teilzunehmen. Doch die Polizei hat sie bereits umstellt und scheint keine
Rücksicht auf die Undercover-Einheit zu nehmen ... Der zweite Teil erzählt eine thematisch ähnliche
Geschichte mit neuen Charakteren noch einmal, erweist sich allerdings in der Umsetzung wesentlich
schwächer als sein ohnehin schon dem B-Genre zuzuzählender aber rasant inszenierter Vorgänger.
In Erinnerung bleiben so nur vereinzelte Brutalitäten und ein hartes Finale. Die HK-Fassung dürfte in
leicht geschnitten sein. (HK 1987)
* LONG ARM OF THE LAW III: Einem chinesischem Erschießungskommando um Haaresbreite
entronnen, taucht ein junger Mann (Andy Lau) in der Unterwelt Hongkongs unter, die
Flüchtlinge als billige und ersetzbare Arbeitskräfte verwendet. Die Liebe zu einer
ebenfalls Flüchtigen (Elisabeth Lee) und ein gnadenloser chinesischer Cop machen die
Situation kompliziert. Durchweg spannend und actionreich inszeniert. (HK 1989)
* LORD OF THE SOUTH EAST CHINA SEAS: Ein äßerst aufwendiges Gangsterepos im Shanghai der
20er Jahre. Eine perfekte Inszenierung, die komplexe Geschichte, einige harte Actionszenen
und gute Darsteller sorgen dafür, daß der Film trotz 2 1/2 Stunden Laufzeit nicht
langweilig wird. Leider sind in der HK-Fassung die Texteinblendungen, die an gewissen
Punkten die Geschichte vorantreiben und z.B. auch am Ende (vermutlich) das weitere
Schicksal der Protagonisten erzählen, zumindest auf der Videokassette nicht englisch untertitelt. Mit Ray Lui, Kent Cheng,
Cecilia Yip und Carina Lau. (HK 1993)
* LOST AND FOUND: 'Lost and Found', so nennt sich eine Agentur, die darauf spezialisiert ist, verlorene Dinge wiederzufinden. Als eines Tages eine junge, krebskranke Frau (Kelly Chan) aus Neugierde die Agentur betritt, steht der Geschäftsführer (Takeshi Kaneshiro) vor einer schwierigen Aufgabe, denn verlorene 'Hoffnung' scheint auch er ihr nicht geben zu können. Aber er setzt alles in Bewegung, ihre vor kurzem kennengelernte große Liebe (Michael Wong), einen Arbeiter aus der Werft ihres Vaters, in der auch sie tätig ist, ausfindig zu machen. Doch die Zeit drängt, und das nicht nur, weil dieser dabei ist Hongkong zu verlassen... Ein gut gespieltes Drama, unaufdringlich und schön bis zum tränentreibenden Ende inszeniert. (HK 1996)
* LOVE AMONG THE TRIAD: Liebe, Betrug und Eifersucht: In diesem mit Simon Yam, Rosamund
Kwan und Carina Lau gut besetzten Triadendrama stehen einmal fast ausschließlich die
menschlichen Konflikte im Vordergrund. Anfangs noch etwas unübersichtlich, hat der Film
auch ohne die sonst übliche Action dann durchaus seinen Reiz. (HK 1993)
| * LOVE AND THE CITY: Leon Lai als Kleinkrimineller, der das Pech geradezu
anzuziehen scheint und damit seinem Vater schwere Sorgen bereitet Als er dann auch noch
mit der Freundin (Wu Chien-Lien) seines Triaden-Bosses einfach Reißaus nimmt, spitzen
sich die Dinge zu. Ein hervorragend gespieltes, steckenweise äußerst tragisches Drama
mit einzigartigen Momenten. Einer meiner ganz großen Favoriten! Regie: Jeff Lau. (HK 1995) |
| * LOVE, GUNS AND GLASS: Zum Schutz seiner Männer nimmt ein erfolgreicher
Gangster (Simon Yam) nach einem Massaker alle Schuld auf sich. Doch als er nach Jahren aus
dem Gefängnis kommt, hat seine Frau sein Vermögen und die Liebe zu ihm verloren. Mit der
schüchternen und hochverschuldeten Erbin (Cecilia Yip) einer Fabrik versucht er einen
neuen Anfang. Doch Gläubiger und alte Feinde stehen dem Glück im Weg. Triadendrama mit
starken Momenten und einigen blutigen Actionszenen. (HK 1995) |
* LOVER'S TEARS: Ein auf der Suche nach einem Mörder nach China gereister junger HK-Cop gerät in arge Bedrängnis, als sein ihn begleitender, offensichtlich bestechlichere Kollege eine chinesische Polizistin anschießt und daraufhin untertaucht. Die einzige, die nämlich jetzt seine Unschuld an dem Vorfall bezeugen könnte, ist eine taubstumme junge Frau, die allerdings mit dem ursprünglich Gesuchten eine Beziehung hat und keine Aussagen macht. Doch in seiner Not läßt der junge Polizist nicht nach und bald kommen sich die beiden näher ... Nach einem etwas banalen Anfang gelingt es dem Film, seine Geschichte trotz weitgehendem Verzicht auf Action spannend und stimmungsvoll fortzuführen. Das harte und in einem entscheidenden Aspekt unversöhnliche Ende runden den positiven Gesamteindruck ab. Ein gelungenes Drama mit Bloodshed-Einschlag und Samo Hung, Yukari Oshima, Wu Ma und Lam Ching Ying in Nebenrollen. (HK 1991)
* LOVE TO KILL: Ein sadistischer Ehemann terrorisiert seine Ehefrau solange, bis diese bei
einem Polizisten Zuflucht sucht. Spannend inszenierter, heftiger Cat.III-Thriller mit
Anthonny Wong, Elisabeth Lee & dem in diesen Filmen ständig als "Gaststar"
auftretenden Danny Lee. Die HK-Fassung hat ettliche Schnitte, ist aber noch ausreichend
hart anzusehen. (HK 1993)
| * LOVING YOU: Ein eher selbstsüchtiger Cop (Lau Ching-Wan) gerät an
einen brutalen Verbrecher und wird durch eine lebensgefährliche Verletzung gezwungen,
seine privaten wie beruflichen Einstellungen neu zu überdenken. Von Johnny To in tollen
Bildern und mit guten schauspielerischen Leistungen inszenierte Mischung aus ruhigem Drama
und ziehmlich blutiger Action. Einer meiner Favoriten des Jahres 1995. (HK 1995) |