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* MAD MAD KUNG FU (Schnapsnase und Schlappohr): Humorvolle Prügeleien, garniert mit dummen Sprüchen.


* MAD MISSION IV - YOU NEVER DIE TWICE (Mad Mission 4): Etwas im Bond-Stil inszenierter, actionreicher Teil der Erfolsserie von Tsui Hark, der jedoch vom Zuschauer Verständnis für den die Serie typischen Humor abverlangt. Die deutsche Fassung ist geschnitten, die GB-Fassung uncut.


* MAD MONKEY KUNG FU (Das Schlitzohr mit der Affentechnik): Von einem Schurken verkrüppelt, versucht sich ein junger Mann in einer neuen Kampftechnik um schließlich für Gerechtigkeit zu sorgen. Sorgfältig, wenn auch etwas zu lang inszenierter Shaw Brothers- Eastern, der mit seinem eigenwilligen Humor nur Fans unterhält. Die GB-Fassung ist um über 20 Minuten länger. Ich weiß nicht genau, ob ich das bei diesem Film wirklich gut finden soll. (HK 1979)



* MAD STYLIST: Ein junger Mann mit schwerer Kindheit und eher dürftigen Frisierfähigkeiten findet heraus, daß er am toten Objekt ein viel ruhigeres Händchen hat und bereitet mit einer ihm ergebenen und dem Töten auch nicht abgeneigten jungen Frau der Polizei (Kent Cheng & Michael Wong als Team wider Willen) einiges Kopfzerbrechen. Als es jedoch darum geht, die geistig behinderte Zeugin seiner letzten Leichenbeseitigung sicherheitshalber (mund)tot zu machen, regen sich sehr zum Zorn seiner eifersüschtigen Freundin Zweifel in dem jungen Stylisten, dessen Opfer es bisher immer 'nicht anders verdient hatten'. Nach unzähligen "Dr Lamb"-Varianten hat man in Hongkong endlich auch die in US-Filmen wie "Natural Born Killers" oder "Love & A45" längst etablierten Killer-Pärchen entdeckt. Gewichen ist die düstere Atmosphäre von Cat.III-Schocker wie "Dr. Lamb", von dem man nur die Erzählstruktur (Stichwort Rückblende) übernommen hat - ich frage mich, warum, denn der Spannung ist es bei diesen Filmen bis jetzt keinesfalls förderlich gewesen , daß man ihr Ende bereits zu Anfang serviert bekam. Stattdessen herscht eine schräge, eher flippige und mit "Pulp Fiction"-Sound unterlegte Stimmung, wobei das Treiben der beiden immer wieder mit Bildern aus den Medien unterschnitten wird (NBK läßt grüßen) - was mitunter reichlich gewollt aussieht. Was bleibt, ist ein zwar nicht spannender, aber dank der seltsamen Hauptakteure immerhin interessanter Killerfilm mit einigen blutigen Szenen und etlichen Geschmackslosigkeiten. Zudem könnte es sich auch um einen der letzten Cat.III-Streifen dieser Art handeln, denn Hongkongs neue Machthaber scheinen von solchen Werken nicht sehr angetan. (HK 1997)


* MAGIC COP aka MR VAMPIRE 5 (Magic Cop): Lam Chin Ying nimmt es als magiekundiger Cop mit bösen Kräften auf. Eine äußerst unterhaltsame und temporeiche Genre-Mischung, desweiteren mit Billy Chow. Lief erstaunlicherweise bereits im Nachmittags-Programm von PRO7. (HK 1990)


* MAGNIFICENT SCOUNDRELS, THE: Chaotisches Treiben um eine Gruppe Betrüger, die sich in einer Luxusvilla in Abwesenheit des wahren Inhabers gegenseitig übers Ohr hauen wollen. Steven Chow, Theresa Mo, Carl Maka, Amy Yip und Wu Ma sorgen für deftiges Geblödel im Sekundentakt, daß man entweder liebt oder haßt. (HK 1992)


* MAGNIFICENT TEAM: Trotz einer neuen, engagierten Chefin kann ein recht chaotischer Haufen von Polizist(inn)en nur Mißerfolge verbuchen: Weder gelingt es Ihnen, eine Bande brutaler Räuber dingfest zu machen, noch zwei Todesfälle, bei denen eine geheimnisvolle Unbekannte eine Rolle spielen könnte, aufzuklären. Einer der Truppe (Francis Ng) wird gefeuert und begibt sich ins Halbweltmilieu, andere Teammitglieder wollen den Dienst quittieren. Doch dann wendet sich das Blatt. Der Computercrack der Gruppe bandelt mit einem taubstummen Mädchen an, dessen Fingerabdrücke mit denen am Tatort der zwei Mordfälle übereinstimmen und der Ex-Cop gerät an eine Gang, die ihn in ihr neues Projekt einspannen will ... Polizisten sind auch nur Menschen, das zeigt Gordon Chan mit Filmen wie "Option Zero" oder "Beast Cops" gerne immer wieder. "Magnificent Team" will da wohl etwas mitreiten auf dieser Welle, doch scheint der Regisseur dieses Films weniger talentiert als Mr. Chan. Der Film leidet - kein seltenes Symptom bei HK-Werken - deutlich unter seiner Episodenhaftigkeit: es beginnt mit dem wirklich harten Überfall auf einen Geldtransporter, verlagert sich dann aber nach kurzer Einfüührung der Charaktere - deren Schwächen und Stärken im Laufe der 90 Minuten natürlich nacheinander ordentlich abgehandelt werden - auf einen ganz anderen Fall, der dann nach der Hälfte der Laufzeit auch völlig abgeschlossen ist. Das Finale fügt dann zwar ein paar andere lose Handlungfäden wieder zusammen, bietet aber nur mäßige Action allenfalls auf B-Picture-Niveau. Also nur bedingt unterhaltsam und angesichts besserer Filme zur Thematik eher zu vernachlässigen. (HK 1998)

* MAHJONG DRAGON: Um vor einer brutalen Gang, deren Oberhaupt ihn gerne wieder für sich gewinnen sehen würde, nach Hongkong fliehen zu können, geht Spielerkönig und Kampfmaschine Zhao Wen Zhou (The Blade) auf eine Scheinehe mit einer spielfreudigen aber vom Pech verfolgten Polizistin ein. Nach allerlei amüsantem Versteckspiel kommen die beiden zu einer Übereinkunft: Er wird für sie einen hohe Summe am Spieltisch gewinnen und daür den für die Ausreise nötigen Pass von ihr erhalten. Doch des Nachbarn süße Tochter hat inzwischen mehr als nur ein Auge auf den zurückgezogenen Spielerkönig geworfen und stellt diesem bald vor eine schwere Wahl ... 'Mahjong Dragon' läßt sich nicht in eine Schublade stecken: Die Mischung aus Humor, genialen Kampfszenen und herzergreifenden Momenten sowie die originellen Charaktere bilden ein Gesamtwerk, wie es nur im Hongkong-Kino denkbar ist und an dem höchstens der etwas konfuse, von Rückblenden durchsetzte Anfang zu kritisieren wäre. (HK 1997)


MAN CALLED HERO, A: Anfang des 20. Jahrhunderts: Nachdem ein Mann namens "Hero" (Ekin Cheng) die Mörder seiner Eltern zur Strecke gebracht hat, flieht er nach Amerika, wo er, wie die meisten chinesischen Einwanderer dort, in einem Bergwerk Zwangsarbeit verrichten muß. Jahre später macht sich auch sein Sohn auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, um seinen Vater, den er selbst nie gesehen hat, zu suchen. Die Landsleute in New York wissen einiges über ihn zu erzählen, doch der Gesuchte selbst macht sich rar und das aus gutem Grund ... In gewisser Hinsicht ist A MAN CALLED HERO sicherlich einer der HKFilm des Jahres: die Macher von THE STORMRIDERS haben dessen knallbunte Videospiel-Optik durch einen wesentlich düsteren Look ersetzt und schwelgen in opulenten Bildern und melodramatischen Momenten. Leider nimmt das Springen zwischen den Zeitebenen dem Ganze etwas das Tempo und auch der Actiongehalt liegt niedriger als bei THE STORMRAIDERS. Wen das nicht stört, der erhält mit A MAN CALLED HERO aber einen epischen Fantasy-Streifen auf hohem technischen Niveau und mit einigen beeindruckenden Momenten. Die internationale Fassung, die der HK-DVD entspricht, wurde um einige Szenen erleichtert, in denen die Europäer besonders negativ dargestellt werden (Klu Klux Clan). Mit Yuen Biao und Anthony Wong. (HK 1999)


* MAN WANTED: Zwei Freunde treffen sich auf verschiedenen Seiten des Gesetzes wieder und werden schließlich zu unerbittlichen Feinden. Ein harter, solide und nicht allzu übertrieben inszenierter Krimi mit Simon Yam & Yu Rong Kwong. (HK 1994)


* MARCO POLO (Marco Polo im Reich des Kung Fu/Kublai Kahn): Fu Sheng und einige tapfere Mitstreiter machen nach hartem Training den europäischen Invasoren das Leben schwer. Ein durchaus unterhalsamer Kung Fu-Film nach bewährtem Schema, natürlich von Chang Cheh inszeniert. Die deutsche Fassung ist geschnitten. (HK 1976)


* MARTIAL ARTS MASTER WONG FEI HUNG: Gut gemachter Martial-Arts-Streifen, der die jungen Jahre des chinesischen Volkshelden auf actionreiche Weise in Szene setzt und auch ohne Mord und Totschlag in jeder Hinsicht überzeugt. (HK 1992)


* MASTER OF ZEN: Die pseudodokumentarisch angelegte, abenteuerliche Geschichte eines Mönches, der aus Indien den Geist des Budhismus nach China und dort zuerst zu den Shaolin-Mönchen gebracht hat. Teils nicht uninteressante, für Action-Freunde jedoch unbefriedigende Werbung für den Budhismus. (HK 1994)


* MASKED PROSECUTOR, THE: Ein Maskierter versohlt Kriminellen und vor Gericht zu milde davongekommenen Übeltätern den Arsch und liefert sie - geständig gemacht - danach in Nähe der Polizei ab. Ein Cop (Jordan Chan) setzt sich auf die Fährte des Rächers und erkennt bald eine Verbindung zu seinem Arbeitskollegen, dessen Tochter ihm permanent schöne Augen macht. Ein bißchen Action, ein bißchen Lovestory, moralische Grundsatzfragen und ein diesmal wenig symphatisch wirkender Hauptdarsteller bilden ein unbefriedigendes Ganzes mit nur wenigen stimmigen Momenten. Enttäuschend. (HK 1999)


* MASTER WITH CRACKED FINGERS, THE ('The Master' mit den gebrochenen Händen): Um es mit einem Satz zu sagen: Ein unerträgliches aus verschiedenen Filmresten zusammengeschustertes Werk ohne erkennbare Storyline, das selbst Jackie Chan -Fans auf eine harte Probe stellt. (HK 1972)


* MEAN STREET STORY: Durch einen unglücklichen Zwischenfall gerät ein jugendlicher Herumtreiber aus der Temple Street für vier Jahre ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung ist er weniger an den kriminellen Aktivitäten seines besten Freundes als vielmehr an einem Lebenswandel interessiert, dem ihm eine junge in ihn verliebte Radiomoderatorin trotz diverser Schwierigkeiten ermöglichen möchte. Drama mit streckenweise beeindruckenden, teilweise dann aber wieder schwächere Momenten. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Filmen wie "Moment of Romance" ist - nicht nur wegen der Hauptdarstellerin Wu Chien-lien - in manchen Szenen kaum zu leugnen. (HK 1995)


* MEN BEHIND THE SUN: In einem japanischen Gefangenenlager werden "im Dienste der Wissenschaft" grausamste Experimente mit den Inhaftierten durchgeführt. Pseudo-dokumentarische, schwer verdauliche Schilderung tatsächlicher Kriegsgreul in japanischen Konzentrazionslagern. Auch wenn die Aufarbeitung dieses Themas berechtigt und die Intention des Regisseurs seriös ist, stellt sich die Frage, wie weit derartige Filme in ihrer Darstellung gehen sollten, um auch ein normales Publikum noch ansprechen zu können und sich nicht den Vorwurf des Spekulativen gefallen lassen zu müssen. In manchen, im westlichen Raum angebotenen "uncut"-Fassungen wurde eine längere Szenen, in den zwei Katzen von hunderten Ratten zu Tode gebissen werden, entfernt. (HK 1990)


* MEN BEHIND THE SUN 2 - LABRATORY OF THE DEVIL: Ein japanischer Arzt erlebt in einem Kriegsgefangenenlager die unmenschlichen Versuche seiner Landesgenossen an den chinesischen Insassen mit. Doch erst als seine Geliebte inhaftiert wird, kann er sich zum Widerstand entschließen. Eine von Billig-Regisseur Godfrey Ho abgelieferte, teilweise dreiste Kopie eines ohnehin umstrittenen Filmes, angereichert um eine trivial umgesetzte Lovestory. Widerwärtig und in dieser Form überflüssig.


* MEN FROM THE MONASTERY: Shaw Brothers-Eastern, in dem es die bösen Manchus wieder einmal auf die Shaolin-Mönche abgesehen haben. Chang Cheh inszenierte diesen recht harten Eastern der alten Schule mit Fu Sheng. (HK 1974)


* MIDNIGHT ANGEL: Maskierte Rächerin im Kampf gegen brutale Gangster. Kein "Heroic Trio" aber ein halbwegs ordentlicher Actionthriller mit Yukari Oshima. (HK 1991)


* MIRACLE (Das Reich der 1000 Abenteuer): Um eine in einer mysteriösen Erscheinung aufgetauchte Frau zu finden, macht sich ein Abenteurer zu einer gefährlichen Expedition auf. Ein durchschnittlicher Actionfilm mit hervorragenden Stunts.


* MIRACLES (Miracles, AT: The Canton Godfather): Jackie Chan gerät wieder Willen in die Position eines Gangsterbosses, was ihm nicht nur Probleme mit rivalisierenden Banden, sondern auch mit den Verwandten bringt, denen er seine neue Position lieber verschweigen möchte. In den 30ern angesiedelte, nach berühmtem Vorbild inszenierte Gansterkomödie, die zwar einige spektakuläre Chan-typische Kämpfe bietet, der aber denoch ein wenig der Schwung fehlt. Die deutsche Videofassung ist in punkto Handlung um gut 20 Minuten cut, am längsten ist wohl die China-DVD. (HK 1989)


* MISSION KILL (Angel Force): Wieder einmal kämpft Moon Lee als kampferprobte Polizistin gegen Drogenbosse und Verräter in den eigenen Reihen. Nicht gerade umwerfend, aber für Freunde des Femme-Fatale-Genres doch halbwegs unterhaltsam. Zudem spielen Simon Yam und Mok Siu Chung weitere Hauptrollen. Die deutsche Fassung ist merklich zensiert. (HK 1991)


* MOMENT OF ROMANCE, A: Gang-Mitglied Andy Lau verliebt sich in die bei einem Überfall genommene Geisel (Wu Chien-lien) und gerät so zwischen seine eigenen Leute und die Polizei. Eine in Bild und Ton brilliant inszenierte, tragische Geschichte, die wohl niemanden unberührt lassen dürfte. Als ein Klassiker des Genres für jeden HK-Fan Pflichtprogramm. (HK 1990)


* MOMENT OF ROMANCE 2, A: Um ihrem inhaftierten Bruder zu helfen, will sich eine junge Chinesin (Wu Chien-lien) in Hongkong als Prostituierte Geld verdienen. Doch eine Verkettung unglücklicher Umstände, die den Tode eines Gangführers zur Folge hat, wird sie schon bald von Polizei und rachsüchtigem Fußvolk des Toten gejagt. Unerwartete Hilfe erhält sie von einem jungen Draufgänger (aaron Kwock) mit zerr¨tteten Familienverhältnissen, der sich seine Zeit mit gefährlichen Motoradrennen vertreibt. Der Beginn einer Romanze unter ungünstigen Vorraussetzungen ... MOR2 ist - glücklicherweise - keine inhaltliche Fortsetzung, erinnert aber von Thematik, Bildern, Musik und Hauptdarstellerin her deutlich an den Vorgänger. Herausgekommen ist dabei ein ausgezeichnet inszeniertes Drama mit einigen harten Momenten. Ganz so bewegend wie der erste Teil ist das Ganze zwar nicht geworden, herausragend ist es aber allemal. (HK 1993)


* MONKOK STORY: Die in einer blutigen Auseinandersetzung mündende Rivalität zweier Banden läßt einen Neueinsteiger das heroi- sierte Bild der Triadenwelt schnell vergessen. Ein etwas kritischer und realistischer angehauchte Triadenstory, unterlegt mit einem coolen Soundtrack. Die Rivalen spielen Roy Cheung und Anthony Wong. Die HK-Fassung ist leicht geschnitten. (HK 1996)


* MOON WARRIORS: In diesem mittelalterlichen Fantasy-Streifen nehmen es u.a. Andy Lau, Anita Mui & Maggie Cheung mit einem bösen Tyrannen auf. Von Samo Hung actionreich und in aufregenden Bildern inszeniert, bietet der Film einen klassischen Mix aus Schwertkampf- und Fantasy-Elementen. (HK 1992)


* MOST WANTED, THE: Ein Undercovercop (Lau Ching Wan), der sich in eine Gangsterbande eingeschlichen hat, gerät nach einem brutalen Banküberfall ins Visier von Polizei und Gangstern. Ein in Bezug auf Tempo und Action leider allenfalls mittelmäßiger Thriller - trotz guter Besetzung. (HK 1994)


* MR NICE GUY: TV-Koch Jackie gerät in arge Schwierigkeiten, als eine Gangsterbande unter Leitung von Richard Norton bei ihm ein Videotape mit verräterischen Aufnahmen vermutet. Die Folge sind 90 Minuten atemberaubende Nonstop-Action, von Samo Hung humorvoll & rasant inszeniert! Wem in Jackie's letzten Filmen (im Original) noch zuviel Gerede zwischen den Action-Szenen war, der kann sich hier sicher nicht beschweren. Ein echter Knaller! Die US-Fassung und die darauf basierenden europäischen Versionen sind im Vergleich zur HK-Fassung leicht gekürzt. (HK 1996)


* MURDERS MADE TO ORDER: Ein junge Frau wird von einem Gangster (Waise Lee) zur Killerin umfunktioniert. Gut inszenierter Krimi-Reißer mit etwas abruptem Ende.


* MUTANT CITY (The Wicked City): In einer (hoffentlich noch fernen) Zukunft haben sich Dämonen in Menschengestalt in die Gesellschaft eingeschlichen. Einige Agenten (u.a. Jackie Cheung und Roy Cheung) machen sich auf die nach diesen, um den Untergang der Menschheit zu verhindern. Tempo- und effektreich inszenierte Fantasy-Action nach dem gleichnamigen Manga-Film. Die deutsche Fassung basiert auf der HK-Version, die zur Vermeidung eines Cat.III.-Ratings etwas geschnitten wurde. (HK 1992)


* MY FATHER IS HERO: Jet Li als Undercover Cop zwischen Pflichterfüllung und Familie. Ein gut gemachtes, für den Star allerdings etwas ungewöhnliches, da in der Action reduziertes Drama mit Anita Mui. (HK 1994)


* MY HEART IS THAT ETERNAL ROSE: Um das Leben ihres Vaters zu retten, begibt sich eine junge Frau (Joey Wong) als Prostituierte in die Hände eines skrupellosen Gangsters. Nach Jahren hat nicht nur einer dessen Gehilfen (Tony Leung Chiu-Wai) sich in sie verliebt, sondern auch ihre einstige Liebe taucht plötzlich wieder auf. Beeindruckendes Blodshed-Drama mit einem ebenso hartem wie bitterem Ende. (HK 1989)


* MY HEART WILL GO ON (DT: My Heart will go on): Ein Killer verliebt sich in die Frau des Polizisten, der ihn verfolgt und steht zudem noch bei den eigenen Leuten auf der Abschussliste. Keine neue Story und die leider nur mäßig umgesetzt. Fazit: Gab es alles schon mal besser und die Tatsache, dass es eine deutsche DVD des Ganzen gibt, ist eigentlich das einzig besondere - dabei hätten es hunderte ähnliche Werke viel mehr verdient ... (HK 1999)

* MY NEIGHBOURS ARE PHANTOMS: Ein leicht schusseliger Cop gerät mit seinen Schwestern und einigen Bekannten in arge Bedrängnis, als sich herausstellt, daß seine Nachbarnschaft aus einer Sippe von Vampiren besteht. Zusätzlich kompliziert wird die Sache dadurch, daß ein von den Vampire als Sklavin gehaltener Geist (Cheung Man) dem Cop gehörig den Kopf verdreht hat. HK-Variante von 'The Burbs' ('Meine teuflischen Nachbarn'). Derbe Horror-Komödie mit zahlreichen Effekten und gelungenen bis geschmacklosen Gags. Die trashige Aufbereitung des Ganzen sorgt allerdings nur bedingt für Unterhaltung. Mit Chingmy Yau und Amy Yip. (HK 1990)

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