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* OBSESSION: Eine Art weiblicher "Stepfather" macht der verdorbenen Männerwelt das Leben schwer. Selbst ihr wirklich liebevoller neuer Freund ist da in ihren Augen suspekt. Ein nicht uninteressanter, jedoch viel zu langatmig inszenierter Thrilller. (1994)


* OFFENCE STORM aka HONGKONG SPICE: Drei Schlampen verprügeln und berauben die meist bösartige Männerwelt, wenn sie sich nicht gerade von ihr besteigen lassen. Man nehme eine Prise Drama, ein wenig (recht brutale) Action zu Anfang und Ende und vor allem zahlreiche Kopulationsszenen. Das Ganze ergibt einen typischen Cat.III-Streifen, der vielleicht ein wenig besser ist, als die schlechtesten Vertreter dieses Sub-Genres. Gefallen muß er einem deswegen allerdings lange noch nicht. (1993)


* ONCE A THIEF (Killer Target): Von John Woo inszenierte Gaunerkomödie mit Chow Yun Fat und Leslie Cheung. Lockere, wenn auch etwas uneinheitlich zwischen Comedy, Love-Story und einigen für John Woo Verhälnisse eher unblutigen Actionszenen angesiedelte Unterhaltung. Die deutsche Fassung ist - da ab 16Jahren freigegeben - geschnitten, die GB-Fassung ebenfalls leicht cut. Ungeschnitten ist die HK-DVD. (1991)



* ONCE UPON A TIME IN CHINA (Once upon a Time in China/Die schwarzen Tiger von Hongkong): Tsui Hark"s bannbrechendes, eine ganze Welle einleitendes Epos, in dem es eine Reihe mutiger Chinesen mit brutalen Europäern und Verrätern in den eigenen Reihen aufnehmen. Mit Jet Li, Rosamund Kwan, Yuen Biao, Kent Cheung. Die deutsche Video-Fassung ist leider nur gute 90 Minuten lang und hat somit gravierende inhaltliche Schnitte. Im TV lief eine ca. 2-stündige Fassung, die allerdings in den Actionszenen kleine Schnitte bzw. andere Schnittfolgen aufwies. Inzwischen gibt es eine DVD aus HK und aus GB, wobei letztere in punkto Ausstattung die wohl beste Fassung enthält. (1991)


* ONCE UPON A TIME IN CHINA 2 (Last Hero): Nicht von den Europäern, sondern vom geheimnisvollen White Lotus-Clan geht diesmal die Bedrohung aus, der sich unter anderem wieder Jet Li & Rosamund Kwan stellen. Gut, aber in der ersten Hälfte etwas actionarm in Szene gesetztes Kung Fu-Spektakel. (1992)


* ONCE UPON A TIME IN CHINA 3: Traditionelle Drachenkämpfe spalten nicht nur das chinesische Volk, sondern sollen den Russen auch als Tarnung für einen Mordanschlag dienen. Wong Fei-Hung (Jet Li) versucht zu schlichten und nicht den Reizen Rosamund Kwan"s zu erliegen. Letzteres macht dann letzendlich fast am meisten Spass in diesem aufwendig in Szene gesetzten Historien-Spektakel. (1993)


* ONCE UPON A TIME IN CHINA 4 (Last Hero 2): Auch ohne Jet Li kann dieser historische Eastern, in dem Verräter diesmal die traditionellen Drachenkämpfe zum Umsturtz des Landes nutzen wollen, in jeder Hinsicht überzeugen. Schade nur, daß er sich in Hinblick auf die Story kaum von Teil 3 unterscheidet und die deutsche Fassung mehrere Schnitte in Gewaltszenen hat.(1993)

* ONCE UPON A TIME IN CHINA AND AMERICA: Der Titel verät es chon: hier wird eine ganz wüste Genre-Mixtur geboten. Gut, die Vermischung des Western mit dem Eastern gab es schon ein paar mal in den Siebzigern, aber allzu häfig waren derartige Bastarde schließlich nicht, so daß man beim ersten Wahrnehmen des Titels schon ein wenig die Stirn runzeln darf. Wie dem auch sei, Produzent Tsui Hark hat hier tatsächlich fast die komplette Besetzung der ersten 'Once upon a Time in China'-Filme genommen und nach Amerika verfrachtet. Dort nämlich möchte Wong Fei Hung (Jet Li) gerne in einem Westernstädtchen eine chinesische Heilpraxis eröffnen, um chinesische Immigranten wie Amerikanern mit seinen medizinischen Fähigkeiten unter die Arme zu greifen. Leider gerät die Reisegruppe in einen Indianerüberfall und wird nach einem Unfall getrennt: Fei Hung landet dank Gedächnisverlust bei den Indianern und wird nach einigen Kampfproben mit einem rivalisierenden Stamm zum vollwertigen Mitglied, während seine dauerschmachtende Flamme Rosamund Kwan (da hat sich auch nach 5 Teilen nichts geändert!) sich auf der verzweifelten Suche nach dem Verschollenen der rassistischen Stadtoberhäupter und anderen Gesindels erwehren muß. Doch es wäre kein Jet Li Film, wenn selbiger sich nicht über kurz oder lang alter Tugenden besinnen würde ... Auch wenn einem die Sache mit dem Gedächnisverlust etwas auf die Nerven geht und die Kostüme der Cowboys und Indianer ein wenig an eine Wildwest-Show erinnern, bietet der Film dank Regisseur Samo Hung zahllose hervorragend choreographierte Kampf- und Actionszenen, die einfach Spaß machen. Also: solide, nicht allzu ernst zu nehmende Unterhaltung im leicht veränderten Gewand. (HK 1997)


* ONCE UPON A TIME IN TRIAD SOCIETY: Ein angeschossener Gangster (Francis Ng) läßt sein Leben Revue passieren, wobei auch der Zuschauer dank einer recht originelle Kehrtwendung nicht ganz von den Intrigen des Schurken verschont bleibt. Auch wenn hier mal wieder recht schamlos von US-Vorbildern wie "Carlito's Way" oder "True Romance" geklaut wurde, ist das Ergebnis definitiv eine der gelungeneren Varianten des neuen Gang(ster)kinos im Stile von "Young and Dangerous". Allein schon die Tonlage von Francis Ng hat beachtlichen Unterhaltungswert und auch Actionfreunde dürften auf ihre Kosten kommen!


* ONCE UPON A TIME IN TRIAD SOCIETY 2: Scharen junger Leute rennen hektisch umher, Handies klingeln, Pager biepen und alle warten nur darauf, der verfeindeten Triade ein überzubraten. Allen voran ein kampfeslustiger Roy Cheung, der mit seiner kleinen Gang hier bei den großen Bossen Punkte sammeln will. Andere, wie z.B. ein ziemlich feiger Francis Ng wollen dem Säbelrasseln schnellstmöglich den Rücken zukehren. Und die Polizei wartet und wartet ... OUATITS 2 ist keine inhaltlich an den Vorgänger anschließende Fortsetzung, sondern eine eigenständige Betrachtung zu gleichen Thema. Im Mittelpunkt stehen ein kleiner Zuhälter, dem das Glück wenig hold scheint, ein kämpferischer Neueinsteiger mit einer mehr als anhänglichen Freundin und ein Polizist mit Beziehungsproblemen. Für alle tickt die Uhr, für niemandem wird es nach dem Bandenkrieg mehr so sein, wie vorher und wo anfangs noch Comedyelemente überwiegen, folgt später blutiger Ernst. Kein Muß, aber für Freunde des Genres durchaus unterhaltsam.


* ONE ARMED BOXER, THE (Eine Faust wie ein Hammer): Nachdem die Japaner Kung Fu-Schule und Lehrer zu Kleinholz verarbeitet und ihm um einen Arm gebracht haben, trainiert ein junger Schüler für den Gegenzug. Unterhaltsamer Eastern, in dem es Wang Yu mit recht phantasievollen Gegnern aufzunehmen hat. Leider sind die deutsche und englische Fassung identisch, d.h. offensichtlich recht heftig gekürtzt. (1975)


* ONE ARMED SWORDSMAN, THE (Das goldene Schwert des Königstigers): Ein junger Kämpfer verliert durch eine Frau seinen rechten Arm, worauf er zurückgezogen lebt, bis ausgerechnte die für seine Miesere Verantwortlichen in Not geraten. Eastern-Klassiker, dem man allerdings sein Alter deutlich ansieht. (1968)


* ON THE RUN (Hongkong Connection - On the Run): Mit der Mörderin seiner eigenen Frau flieht ein junger Mann mit Tochter vor einer Bande korrupter Polizisten. Ein beinharter, kleiner Thriller-Klassiker mit Yuen Biao. Die deutsche Version ist in punkto Action ungeschnitten, allerdings fehlt die Schlußszene, in der die beiden Hauptdarsteller an Bord eines Schiffes gehen. Ob dieser Schnitt auf das Konto des deutschen Veröffentlichers geht, ist aber unklar. Schließlich lagen auch bei "Naked Killer" offensichtlich unterschiedliche Versionen vor. Und vielleicht hatte ja schon der Vertrieb in HK moralische Bedenken dagegen, auch in einer internationalen Fassung Yuen Biao mit dem Mörder seiner Frau gemeinsam aus HK fliehen zu lassen, vor allem, nachdem sie die korrupten Polizisten im überharten Finale gerichtet haben. Da die HK-Version aber ohne Untertitel auf Video veröffentlicht wurde, ist die deutsche Version auf jeden Fall sehenswert. (1988)


* OPERATION SCORPIO (Shaolin Kickboxer): Ein junger Mann, der eine Kampfschule eigentlich nur besucht, um den Mädchen imponieren zu können, wird eines Tages gefordert, wirklich etwas zu leisten: Da taucht nämlich eine Gang unter Führung eines im 'Scorpion'-Stil kämpfenden Kung Fu-Meisters auf und beginnt, sein Viertel zu terrorisieren. Ein recht sorgfältig inszenierter Eastern mit einfallsreichen Kampfszenen. (1991)

* OPTION ZERO: Cheung Chi-lam und Anthony Wong kämpfen als Mitglieder einer Spezialeinheit der Polizei sowohl in den Straßen Hongkongs gegen skrupellose Gangster als auch im Privaten gegen zwischenmenschliche Probleme mit ihren Herzdamen. Als einer der beiden in einem Einsatz das Leben verliert und die Beziehung des anderen in Scherben liegt, entscheidet sich der 'Verlassene', einer für den Personenschutz zugestellten Einheit beizutreten. Und wie es der Zufall so will, gerät er bei diesem Job in das Visier des Mörder seines Partners... Ein weiterer, deutlich mit Blick auf den internationalen Markt produzierter Film im Vetrieb von Media Asia (siehe auch 'Theft under the Sun'), der eine Quasi-Fortsetzung zu 'First Option' darstellt (dessen Regisseur den Film auch mitproduziert hat). Das Ergebnis ist eine Mischung aus Drama und Actionfilm, die mit 110 Min. teils sicher zu langatmig, teils aber auch ziehmlich rasant geraten ist: während die Inszenierung des Privatlebens der Cops nur in Ausnahmen für die nötige Emotionalität beim Zuschauer sorgen kann und kaum Tempo bietet, sind die recht wüsten und blutigen Actionszenen durchaus hongkongtypisch gelungen. 'Option Zero' ist somit eigentlich gar nicht so übel, hätte aber noch um einiges besser geraten können. Mit Carmen Lee und einem Gastauftritt von Michael Wong. (HK 1997)


* ORGANIZED CRIME & TRIAD BUREAU: Danny Lee als geradezu besessener Cop auf der Jagd nach einem brutalen Juwelendieb (Anthony Wong) und seiner Gang. Ein von Kirk Wong hervorragend in Szene gesetzter und durchweg gut gespielter Polizei-Thriller der mehr auf Realismus als auf ausufernde Action setzt. (1993)

* OROCHI - THE EIGHT HEADED DRAGON (Madra - Das achtköpfige Drachenmonster): Gutegesonnene Mächte versuchen, die Rückkehr eines im All in ein Eiskristall verbannten Gottes auf die Erde zu verhindern, da sonst die Gefahr besteht, daß die diese vernichtet wird. Doch dem mächtigsten Werkzeug des Bösen, einem 8-köpfigen Drachen, kann erst ein von Gott gewählter Krieger in Gestalt eines mutierten Riesen-Samurais Einhalt gebieten. Von der Godzilla-Schmiede Toho produzierter Fantasy-Streifen im Samurai-Zeitalter. Die für die Firma typische Monster-Rangeleien finden allerdings erst im Finale statt, zuvor kämpfen die Akteure überwiegend mit Schwert und ihren zahlreichen magischen Fähigkeiten - was Fans von Godzilla & Co eher enttäschen dürfte. (J 1994)


* OTHER SIDE OF ROMANCE, THE: Ein braver Ehemann nimmt eine verletzte, vor der Polizei flüchtende junge Frau bei sich auf, was fatale Folgen für ihn und sein Familienleben hat. Ein gut gespieltes Aids-Drama. (1994)


* OUTLAW BROTHERS, THE (Born to Fight 4): Zwei auf Autodiebstahl spezialisierte Kleinkriminelle geraten an eine gefährliche Gangsterbande. Nicht allzu ernst zu nehmende Action mit einigen rasanten Kämpfen, bei denen u.a. Yukari Oshima Fäuste & Füße schwingt.(1989)

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