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* SAVIOUR OF THE SOUL (Silverfox): In der Zukunft: Drei Ordnungshüter der "Neuen Art" (U.a Andy Lau und Anita Mui) versuchen es, mit dem bösartigen "Silverfox" aufzunehmen. Ein rasant schwerelos inszenierter Live-Manga voller Action und Humor. Die deutsche Videofassung ist minimal geschnitten. (HK 1991)


* SAVOIR OF THE SOUL 2: Andy Lau begibt sich in Begleitung eines Jungen und eines älteren Freundes unter anderem auf die Suche nach "Traumfrau" Rosamund Kwan. Ohne Bezug zum ersten Teil, wird der Zuschauer mit einer Abfolge derartig bescheuerter Einfälle und Szenen konfrontiert, daß man als Zuschauer z.T. wirklich fassunglos zurückbleibt. Ob man sich dabei allerdings nun amüsiert oder nur noch den Kopf schüttelt, wage ich nicht pauschal zu beantworten. (HK 1992)


* SCORE: Nach einem Juwelier-Überfall streiten sich diverse Gangster in einer riesigen Fabrikanlage um die wertvolle Beute. Sieht man einmal davon ab, daß die Geschichte "Reservoir Dogs" bis ins letzte Detail und auch die Action aus John Woo"s "Hard Target" mehr als nur einmal kopiert, weiß diese Japanischer Hardcore-Krimi als ein knapp 90-minütiger, in gigantischen Blutfontänen mündender Showdown sehr wohl zu unterhalten. Die Verleihkassette ist geschnitten, auf DVD ist inzwischen die ungeschnittene deutsche Fassung erhätlich. (J 1996)



* SENTIMENTAL SWORDSMAN AND THE RUTHLESS BLADE (Das unbesiegbare Schwert der Shaolin): Klassischer Shaw Brothers-Eastern um das Schicksal eines einsamen Schwertkämpfers (Ti Lung), vor einer Kulisse von eindrucksvoll künstlicher Schönheit märchenhaft inszeniert. Die deutsche Fassung ist (natürlich) geschnitten, aber immer noch sehenswert. (HK 1980)


* SEVENTH COURSE, THE (Seventh Course, The): Ein Abenteurer macht sich in Thailand auf die Suche nach einem geheimnisvollen Wurm-Stamm, der ihn mit einem tödlcihen Fluch beladen hat. Unterstützung erhält er dabei von Chow Yun-Fat und Maggie Cheung. Ein skuriles, mit gelungenen Actionszenen, trashigem Horror und Splatterelementen angereichertes Abenteuer. Die deutsche Video-Verleihfassung ist geschnitten, eine ungekürzte Fassung ist - neben der HK-DVD - aber ebenfalls erhätlich. (HK 1986)


* SEVEN WARRIORS: Ein von Banditen geplagtes Dorf heuert 7 Männer (u.a. Jackie Cheung, Tony Leung Chiu-Wai und Shing Fui On) an, um sich gegen die Ausbeuter zur Wehr setzen zu können. Variante der "Seven Samurai"/"Magnificent Seven", die haupstsächlich auf eine äußerst leichenreiche und recht blutige Auseinandersetzung mit der Räuberbande am Ende des Films hinzielt. Nicht schlecht, auch wenn sich das Ganze dank des hinreichend bekannten Plots im Mittelteil etwas zieht. (HK 1989)


* SEX & ZEN (Sex & Zen): Ein junger Mann sieht seine Hauptaufgabe hauptsächlich im Beglücken anderer Männer Ehefrauen. Um dies noch besser erfüllen zu können, läßt er sich sogar das Organ eines Pferdes transplantieren, was für einige Überraschungen sorgt. Mit naivem Witz und viel nackter Haut erzählte Verfilmung des Bestsellers. Die deutsche Fassung ist geschnitten. (HK 1992)


SEX AND ZEN 3: Drei junge Frauen werden an einen Edelpuff verkauft und dort in die hohe Kunst der Liebe eingeführt. Eine der drei erregt bei einer Aufführung gleich die Aufmerksamkeit eines durchreisenden, jungen Mannes, der mit seinen leicht nervigen Gehilfen nach gegenseitiger Liebesbekundung sein ganzes Geld bei der Herzdame im Puff durchbringt, bevor er hochverschuldet die zeitweilige Flucht antreten muß. Parallel dazu erleben auch die anderen beiden Damen ihre Höhen und Tiefen bis die Wege der drei sich in einem recht kruden Schlußteil wieder kreuzen. Wie im Original ist bei Teil 3 eine Mischung aus Softsex und eigenwillig derbem Humor angesagt, bei der ab und zu ein Erzähler im Off die Fäden wieder zusammenführen muß, was angesichts des hohen Trash-Faktors allerdings nur wenig stört. Also: viel Gestöhne und nackte Haut, ein paar derbe Gewaltszenen verpackt in Groschenheft-Dramatik. (HK 1997)


* SEXY AND DANGEROUS: Keine halbstarken Jungs, sondern eine Gruppe von vier schlagkräftigen, knapp bekleideten Girls steht im Mittelpunkt dieser Variante zum Thema "Young and Dangerous". Mitunter kommt es zwar zu parodistischen Momenten, letztendlich entwickelt sich das Ganze dann aber doch zu einem weiteren Vertreter der neuen Jugend-Gang-Filme, der zum Teil sogar härter ist als manches seiner Vorbilder. (HK 1996)


* SHADOW COP: Bei einem seiner zahlreichen gefährlichen Einsätze verliert ein Undercover-Cop (Waise Lee) sein Leben, darf aber als Geist noch eine Weile an der Seite seiner Geliebten durchs die Welt der Lebenden wandern, was ihm in mancher Hinsicht bald die Augen öffnet. Dank diverser Action-Einlagen zwar recht unterhaltend, denoch letztendlich eine etwas unbefriedigende "Ghost"-Variante.


* SHANGHAI GRAND: Während der Besetzung Shanghai"s durch die Japaner kann sich ein überlebender Schiffsbrüchiger (Leslie Cheung) in die Stadt retten und trifft dort auf einen jungen und ehrgeizigen Kleingangster (Andy Lau). Das Schicksal läßt die beiden zu Freunden werden, denen der große Aufstieg gelingt. Doch es hält auch eine böse Überracshung bereit, die alles Erreichte gefährdet. In aufwendigen Dekors und mit Starbesetzung hervorragend inszeniertes Gangterkino um Machtgier, Liebe und Rache. (HK 1996)


* SHANGHAI HEROIC STORY: Ein Kleingangster steigt zum Helfer eines skrupellosen Triadenbosses auf, der mit den Japanern gemeinsame Sache macht. Bald steht auch er auf der Abschussliste eines anti-japanischen Geheimbundes. Unterhaltsamer Gangsterfilm, der seinen zahlreichen Charakteren ruhig mehr Zeit hätte einräumen können. (HK 1994)


* SHAOLIN FROM SHANTUNG aka BANDITS FROM SHANTUNG (Shaolin from Shantung): Terrror herrscht in der Provinz Shantung ...bis ein Samurai kommt, der dort seine Verlobte besuchen will und deren Haus nur noch verwüstet vorfindet. Durchschnittlicher Eastern mit Samo Hung in einer Nebenrolle. Trotz kurzer Laufzeit scheint die deutsche Fassung zumindest in Punkto der eher harmlosen Action unangetastet, (HK 1972)


* SHAOLIN MARTIAL ARTS: Wieder einmal zieht sich eine Gruppe junger, gedehmütigter Shaolin-Schüler (u.a. Fu Sheng) zum harten Training zurück um im Finale gegen die bösen Manchus antreten zu können. Von Chang Cheh gekonnt inszenierter Shaw Brothers-Eastern. (1974)


* SHAOLIN TEMPLE (Der Shaolin Temple): Unter der Terrorherrschaft der Manschus suchen einige junge Leute Zuflucht im Kloster der Shaolin. Ein aufwendigerer Shaw-Brothers-Eastern des Veteranen Chang Cheh, das nicht nur auf eine Aneinanderreihung von Kämpfen setzt. Die deutsche Videofassung ist um ca. 30 Minuten kürzer als die englische Fassung. (HK 1976)


* SHAOLIN TEMPLE (Shaolin - Kloster der Rächer): Ein junger Mann (Jet Li) sucht nach der Ermordung seines Vaters den Shaolin-Tempel auf, um deren Kampftechnik für baldige Rache erlernen zu können. Doch seine Ungeduld und sein Ziel werden von den Mönchen nicht akzeptiert. Ein sorgfältiger Eastern, der sich von den rein actionorientierten, späteren Werken des Darstellers deutlich unterscheidet. Lief bereits im öfentlich-rechtlichen Fernsehen. (HK/China 1982)


* SHOGUN ASSASSIN (Der Henker des Shogun): Ein Schwertmeister durchzieht mit seinem Sohn das Land, ständig verfolgt von den Häschern des grausamen Shogun. Actionorientierter und bluttriefender "Zusammenschnitt" der ersten zwei Folgen der OKAMI/BABY CART-Serie, der nicht nur unter der dadurch bedingten Holprigkeit leidet, sondern selbstverständlich auch qualitative Einbußen zu Lasten der Gesamtstimmung der ursprünglichen Filme mit sich bringt. Die deutsche Videofassung ist uncut und sicherlich ein Party-Knaller, trotzdem sollte man sich unbedingt auch die Originale ansehen, und zwar am besten vor diesem Zusammenschnitt. (Japan/USA 1980)


* SHOGUN'S SHADOW (Der Schatten des Shogun): Eine Handvoll mutiger Samurai bestreiten einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Feinde eines kindlichen Thronfolgers. Ein mit spektakulären Actionszenen garniertes Historien-Spektakel mit Sonny Chiba. Die deutsche Video-Version wirkt ungeschnitten. (J 1989)


* SISTERS IN LAW: Zwischen Komödie und brutalem Krimi schwankende Story um zwei junge Polizistinnen. Auf beiden Ebenen allerdings nur mittelmäßig gelungenen Unterhaltung mit Sandra Ng. (HK 1992)


* SISTER STREETFIGHTER: Ein schlag- und trittfestes Mädel versucht ihren Bruder aus den Klauen einer Yakuzza-Gang, die mit einigen abenteuerlichen Fightern aufwarten kann, zu befreien und wird dabei ab und an auch von Original-Streetfighter Sonny Chiba unterstützt. Sicher für Genrefans recht unterhaltsam, in vielen Momenten aber auch recht schwach und eher entt&auschend, zumal die Titelheldin trotz beinahe permanenter Überlegenheit einfach nicht den Schwung und die Kraft eines Sonny Chiba glaubhaft darbieten kann. (J 1974)


* SIXTY MILLION DOLLAR MAN, THE: Steven Chow als verwöhnt bösartiger Bengel, den eines Tages das Schicksal arg straft: Es stellt sich nicht nur heraus, daß sein Vater nicht ein Multi-Millionä sondern vielmehr dessen kleiner Angestellter (Ng Man Tat) ist, der Arme wird auch von einigen Gangster so übel zugerichtet, daß er nur mit Hilfe eines abgedrehten Wissenschaftlers und zahlreicher künstlicher Einzelteile wiederhergestellt werden kann. Dafür birgt sein Körper nun einige außergewöhnliche Fähigkeiten, daß diese Steven Chow-typische, chaotische Komödie noch um einige nette Mrophing-Gangs bereichert wird. Wer seinen Humor mag, wird auch an diesem Film seine Freude haben. (HK 1995)


* SKIN STRIPPERS: Ein Magier soll die durch einen schweren Stromschlag ruinierte Schönheit einer jungen Frau wiederherstellen, da von dieser für den Besitzer eines heruntergekommenen Inselguts viel abhängt. Ein eher dürftiger Fantasy-Film mit Dauer-Magier Lam Ching Ying. (HK 1993)


* SKYLINE CRUISERS: Eine super-hippe Gaunerband (Leon Lai, Sam Lee, Michelle Saram und Jordan Chan) jagt in dieser DOWNTOWN TORPEDOS-Fortsetzung einem Anti-Krebs-Serum nach, dass in die Hände von High-Tech-Schurken geraten ist. Alles hip, cool, ulta modern, schräg, schnell, eben angesagte Unterhaltung im MISSION IMPOSSIBLE 2-Stil? Weit gefehlt! Einen peinlicheren Versuch, dass ohnehin schon dünne John Woo/Tom Cruise-Vorbild in einen unterhalsamen Actionmix à la Hongkong zu wandeln, kann man sich kaum vorstellen. Uninteressante Charaktere, eine verworrene (Nicht-)Geschichte und haarsträubende Action: da springt in direkter Anlehnung an MI2 einer der Hauptdarsteller aus dem Fenster eines Hochhauses und öffnet aber nicht - wie Vorbild Cruise - einen Gleichschirm, sondern ein kopfkissengrosses (!) Polster auf seinem Rücken, dass ihn dann unversehrt aufkommen lässt. Überhaupt hätte man die Darsteller besser gleich fliegen lassen können, dass hätte viele peinliche Szenen vermieden. Nur zum Verständnis: ich habe nichts gegen schwerelose Kämpfe à la TIGER & DRAGON, aber die Art und Weise, mit der man hier alles durch lächerliches Hightech-Equipment zu erklären versucht, ist mehr als peinlich. Fazit: Auch mit viel gutem Willen kaum zu ertragen. (HK 2000)


* SLAUGHTER IN XIAN, THE: Ein Polizist geht in einer chin. Provinz einem Mordfall nach und gerät bald an eine mächtige Räuberbande. Von Altmeister Chang Cheh teils etwas zu langatmig, teils dann wieder temporeich und drastisch inszenierter Krimi, der deutlich an die für ihn typischen Martial Art-Filme aus den Shaw-Brothers-Studios erinnert und in einem groben Blutbad endet. (HK 1989)


* SNAKE DEADLY ACT: Der angeblich so seltene Kung Fu-Film wäre es besser auch geblieben, stellt er doch wahrlich kein Glanzlicht des Genres dar, denn weder die Story noch die recht akrobatischen aber harmlosen Kampfszenen machen aus diesem Film in irgend einer Weise ein Highlight. Vielleicht ist es aber einfach auch nicht mein Geschmack! (HK 1979)


* SNIPING, THE: Der Ausbruch einiger Sträflinge führt Polizei und Gangster auf ihre Fährte und löst eine brutale Gewaltorgie aus. Harte Action von Stanley Tong. (HK 1990)

* SOMEBODY UP THERE LIKES ME (The Triumph): Ein junger, eher zielloser Kickboxer (Aaron Kwok) wird von seiner neugewonnenen Freundin (Carmen Lee) dazu angespornt, sich endlich einmal für sein Leben zu engagieren. Unter den wachsamen Augen eines Trainers (Samo Hung) wird er zum ersnzunehmenden Kämpfer und kann endlich seinen Erzgegner, der zugleich auch der Bruder seiner Freundin ist, herausfordern. Doch damit endet der Film noch lange nicht, sondern nimmt vielmehr eine tragische Wendung, die dem Zuschauer noch einiges abverlangen wird. Von Patrick Leung inszeniertes, sehenswertes Drama, das vor allem in der zweiten Hälfte mit zahlreichen starken Momenten aufwarten kann. (HK 1996)



* SONATINE: Zur Beilegung eines Gangsterkrieges wird eine kleine Delegation unter Führung von "Beat" Takeshi in das "Kriegsgebiet" geschickt, die, dort angekommen, wider Erwarten hauptsächlich die Zeit am Strand totschlagen muß, da im Grunde gar nichts los ist. Ein herausragend inszenierter, japanischer Gangsterfilm, der geschickt auf die üblichen Klischees des Genres verzichtet.


* STING, THE: Gaunerkomödie um einen ebenso wortgewandten wie schlgkräftigen Gauner (Andy Lau) im Clinch mit einigen Gangstern und einer recht hinterlistigen Lady (Rosamund Kwan). Bedingt unterhaltend. (HK 1992)


* STING II, THE: Ein schlitzohriger Betrüger (Andy Lau) wird von einem Gangster gezwungen, ins Gefängnis zu gehen, um von einem der Häftlinge das Versteck einer Beute zu erfahren. Nicht nur der dortige Aufseher (Tony Leung Kar Fei) macht ihm das Leben schwer. Eine recht lockere Komödie mit nicht immer für westliche Gemüter nachvollziehbarem Humor. (HK 1993)


* STONE AGE WARRIORS: Auf der Suche nach einem vermißten Forscher trifft eine Expedition im Dschungel auf einen steinzeitlichen Stamm und diverse andere Gefahren. Vor ungewohnter Kulisse angesiedelter Actionfilm, der nach einem anfänglichen Ausflug ins Abenteuer-Genre in der zweiten Hälfte wieder zum gut gemachten Kampfsport-Spektakel wird. Mit Elaine Liu (HK 1991)


* STORMING ATTACK (Bruce Lee - Der reißende Puma): Ein junger Polizist (Bruce Lee?) im Kampf gegen eine Falschmünzerbande. Billigster Prügel-Langweiler, immerhin mit Bolo Yeung.(HK 1968)


* STORY OF CHIVALRY aka THE HEORES (Ti Lung-Die tödliche Cobra): Ti Lung treibt als offensichtlicher Verräter des Shaolin-Klosters mit den herrschenden Manchus und den gefangenen Chinesen ein undurchsichtiges Spiel. Besserer, in der deutschen Fassung leider etwas geschnittener Kostümeastern. (HK 198?)


* STORY OF RICKY (Story of Ricky): In einem privatisierten Gefängnis der (nahen?) Zukunft herrscht das brutale Recht des Gefängnisdirektors, bis einem der Insassen schließlich der Kragen platzt. Rasante Manga-Realverfilmung, deren überspitzte Gewaltorgien in punkto Blutgehalt jeden Horrorfilm blass aussehen lassen. Die deutsche Verleih-Kassette ist geschnitten, Kaufkassette und HK-Fassung sind ungeschnitten. (HK 1992)


* STREETFIGHTER, THE (Sonny Chiba - Der Wildeste von Allen): Sonny Chiba legt sich mit der Mafia und der Yakuza an, nachdem ihn diese nicht für die Befreiung eines zum Tode Verurteilen bezahlen wollen. In der Inszenierung der Handlungssequenzen arg grobschlächtig, wird das prollige Spektakel in vielen Passagen auch dank der Mimik des Hauptdarstellers eher unfreiwillig komisch. Dem gegenüber stehen recht ordentlich inszenierte Kampfszenen von streckenweise extremer Brutalität. Die US-DVD ist uncut und zusammen mit dem zweiten und dritten Teil auf einer Disk, damit man das Ganze - wie Clarence in True Romance - gleich im Dreierpack konsumieren kann. (J 1974)
* STREET OF FURY: Zwei Brüder aus der Unterschicht schließen sich nach diversen Provokationen einer Triade an und geraten in zunehmend gewalttätigere Auseinandersetzungen mit der Konkurrenz. Daß die Ex-Freundin von einem der beiden mangels Zuneigung bald in den Arrmen des Gegners liegt, verschärft den Konflikt noch. Ein weiterer Beitrag zu den momentan in Mode gekommenen Jugend-Gang-Filmen: modisch, laut, hektisch & eigentlich gar nicht schlecht - nur einfach recht anstrengend und ohne so intensive Momente, wie man sie in Triaden-Dramen wie "Moment of Romance" oder "As Tears go by" findet. (HK 1996)

* STRIKE BACK: Das Cover verspricht eine recht geballte Ladung B-Picture-Action, doch oh weh, kaum eingelegt, ist die Enttäschung groß: Eine Direct-to-Video-Produktion in häßlichen Fernsehbildern und ohne Untertitel. Irgendwie geraten da ein paar Freunde aus dem Filmgeschäft mit Gangstern aneinander... aber egal, auf den Bildern sah das alles irgendwie besser aus, obwohl am Ende - das muß man zugeben - doch einige Explosionen geboten werden. Aber da landet man ja nur dank der fast-forward-Taste ... (HK 1994)


* SUBURB MURDER: Eine verstümmelte Frauenleiche wird gefunden, kurz darauf wird eine Bande Jugendlicher gestellt. Einer der Gefaßten packt schon bald aus und so nimmt wieder einmal eine jener in Rückblenden erzählten Cat.III-Schocker seinen Lauf. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied zu Anthony Wong & Co: Der Täter ist hier keine unmenschliche Bestie mit Schlachterambitionen, sondern ein vom Schicksal gebeutelter Jugendlicher aus tristem Vorstadtviertel. Wie der von der Opfer- in die Täterrolle gedrängt wird, wird anschaulich, wenn auch unter Einbindung wirklich aller vorhandenen Klischees erzält. Allein schon wegen des eher durchschnittlichen Inszenierungsniveaus kein Highlight, aber innerhalb dieses Sub-Genres durchaus ein interessanter Beitrag mit einigen harten Momenten. Die HK-Fassung ist vermutlich leicht gekürzt. (HK 1995)


* SUSPECT, THE: Ein gerade aus dem Gefängnis entlassener Ex-Attentäter wird von seinen ehemaligen Kumpels gleich wieder in in einen Mordanschlag verwickelt und fortan von der Polizei und anderen Gruppierungen gejagt. Regisseur Ringo Lam schafft es, in einer Atmosphäre permantenter Bedrohung und Gewalttätigkeit eine spannende Geschichte zu erzählen, die weit über das Schema typischer Actionkost hinausreicht. Ähnlich wie bei "Full Alert" entläd sich die Spannung erst gegen Ende in einer Gewaltorgie, wobei es dem Film bis dahin sogar gelingt, daß das Schicksal keines Protagonisten dem Zuschauer mehr gleichgültig ist. Top-Thriller mit Eric Moo, Cheung Chi-Lamm, Ray Lui und Simon Yam hervorragend besetzt! (HK 1998)


* SWORDSMAN (Meister des Schwertes): Der Kampf um eine wertvolle Schriftrolle führt zu einigen von King Hu und Tsui Hark inszenierten, überwiegend in der Schwerelosigkeit ausgetragenen Kämpfen. Ein temporeicher wenn auch etwas wirrer Eastern der "Next Generation". Die deutsche Video-Fassung hat meiner Meinung nach einen Schnitt. (HK 1990)


* SWORDSMAN II (China Swordsman): Rasant ausgetragene Kämpfe um eine bedeutende Schriftrolle sorgen auch diesmal für perfekte Unterhaltung, die höchstens durch die vielen Handlungsstränge beeinträchtigt wird. Mit von der Partie sind Jet Li und Brigitte Lin. (HK 1992)


* SWORDSMAN III - THE EAST IS RED (China Swordman II): Der Tod des mächtigen Kämpfers Asia bringt diverse Scharlatane und Betrüger hervor, doch ein chinesischer Soldat ist sich ganz sicher, daß der wahre Asia noch lebt. Ebenso phantasievolles wie tödliches Kung Fu Balett mit Brigitte Lin, Joey Wong und Yu Rong Kwong. Die deutsche Fassung ist bis auf eine Rückblende komplett. (HK 1993)


* SWORD STAINED WITH ROYAL BLOOD, THE: Danny Lee, Yuen Biao, Anita Yuen, Cheung Man, Wu M und Ng Man Tat in einem Swordsplay-Spektakel mit Fantasy-Einschlag. Die Anzahl der Stars lä&szligt bereits erahnen, daß man die Geschichte hier die wildesten Windungen und Sub-Plots enthält. Aber das ist im Grunde nicht sonderlich wichtig. Denn wer sich nicht daran stört, daß die Charaktere nicht den Gesetzen der Schwerkraft unterliegen und Danny Lee's Riesen-Schwert auch mal Lichtblitze verschießt, bekommt ein rasantes, sehr unterhaltsames bunt-blutiges Actionspektakel geboten. (HK 1993)

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