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* YAKUZA'S LAW: Drei Episoden aus der Welt der Yakuza, angesiedelt jeweils in verschiedenen Zeitaltern. Das Label 'Japan Shock Video' bei dem diese Filme in Holland erschienen sind, läßt erahnen, was der Vorspann des Films zu bestätigen scheint: Derbste Folter- und Exekutionsszenen, die einem trotz des Entstehungsjahrs 1969(!) auch heute noch die Schuhe ausziehen. Leider kann ich mich allerdings nicht des Eindrucks erwehren, daß das Ganze einfach aus verschiedenen Filmen zusammengeschustert wurde, weshalb die Inhalte nicht allzu viel hergeben und so die Gewaltszenen beim zugeneigten Zuschauer den einzigen Unterhaltungswert bieten. Da nun aber Titelvorspann und die erste Episode diesbezüglich am meisten zu bieten haben, ist eine gewisse Enttäschung am Ende kaum zu vermeiden. (J 1969)


* YELLOW RAIN: Ein Amerikaner wird in chinesische Gangsterkreise aufgenommen und muss sich sowhl der Polizei, als auch diverser Neider erwehren. Eine interessante Geschichte, leider recht billig inszeniert und mit einem wenig überzeugenden Hauptdarsteller. In Nebenrollen bekannte Gesichter wie Dick Wei oder Alex Man.


* YELLOW SKIN: Ein langweilig und schlecht inszenierter Gangsterfilm, in der HK-Fassung überdies noch böse geschnitten.


* YOUNG & DANGEROUS: Unter der Führung von Ekin Cheng erlangt eine kleine Hongkong-Straßengang beachtlichen Respekt in einer von Simon Yam souverän geleiteten Triade. Dies ruft einige Neider, unter ihnen einen äußerst bösartigen Francis Ng, auf den Plan. Als nach einem Hinterhalt Cheng's von Jordan Chan dargestellter Kumpel der Gang den Rücken kehrt und nach Taiwan flieht, scheint alles verloren ... 'Young & Dangerous', der inzwischen übrigens bereits in die fünfte Runde geht, stellt den erfolgreichen Anfang einer ganzen Reihe stilistisch fast identischer, moderner Streetgang-Filme dar, in deren Mittelpunkt Leben und Sterben bzw. Aufstieg und Fall Jugendlicher im Triadenmilieu steht. Dank der Darsteller, einiger kraftvoll emotionaler Momente und gelungener Actionszenen ist dieser erste Teil ohne Zweifel ein Highlight - und zwar nicht nur dieses Subgenres. Erstaunlich übrigens, daß z.B. im Gegensatz zu 'Mongkok Story' auf eine Hinterfragung der Triadenwelt als solches gänzlich verzichtet wird. (HK 1995)


* YOUNG & DANGEROUS 2: Mit gleicher Besetzung schließt Teil 2 direkt an den Vorgänger an und erzählt nach einer Rückblende über die Erlebnisses Jordan Chan's in Taiwan vom Konflikt zwischen Ekin Cheng und Anthony Wong, die sich innerhalb ihrer Triade um die Leitung eines Casinos und die damit verbundenen Vorherrschaft in Causeway Bay streiten. Die Tatsache, daß Jordan Chan's Boss aus der Exilzeit in Thaiwan ebenfalls ein Stück vom großen Kuchen abhaben möchte und ersterer dessen Gefährtin (Chingmy Yau) äußerst anziehend findet, machen die Dinge zusätzlich kompliziert. Daß die Fortsetzung weniger packend ausfällt, wird bereits nach einer überlangen Rückblende über die im Original nur angedeuteten Erlebnisse Jordan Chan's nach seiner Flucht deutlich. Auch der darauf folgende Konflikt mit dem ständig naseborenden Anthony Wong (wieder mal ein schönes Ekel) erreicht trotz mancher Überraschung nicht die Intensität der Auseinandersetzung mit Francis Ng aus Teil 1 und bietet zudem kaum Action. Daß klingt wohl enttäuschend, doch wer sich für das weitere Schicksal der Hauptfiguren interessiert, dürfte sich denoch nicht langweilen, zumal es zu einigen (auch für den 3. Teil) wichtigen Vorfällen kommt. (HK 1995)


* YOUNG & DANGEROUS 3: Roy Cheung versucht als brutaler Bandenführer das Territorium von Noodle Cheng an sich zu reißen. Laut und mitunter recht wüst, aber im Grunde nicht anders als die zahlreichen Vertreter dieses Sub-Genres, die seit 1995 wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Was soll ich da noch sagen: nicht schlecht, aber wie alle anderen auch keinesfalls herausragend. Immerhin tummeln sich auch hier wieder zahlreiche bekannte Gesichter, darunter Simon Yam, Anthony Wong, Chan Wai Man. (1996)


* YOUNG MASTER, THE (Meister aller Klassen): Jackie Chan hat als bei einem Kung Fu-Meister aufgewachsener Waise alle Hände voll zu tun, dem Sherriff zu beweisen, das er mit den verbrecherischen Tätigkeiten seines Bruders nichts zu tun hat. Ein äußerst amüsanter Eastern mit perfekten Kampfszenen und dem Chan-typischen Humor. Desweiteren mit Yuen Biao. (1980)

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